Großenlüder erhielt Förderbescheid für die Umgestaltung des alten Friedhofs in den „St.-Georg-Park“

„Sich von innen heraus weiterentwickeln, dank Förderung“

Bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids.

Großenlüder. Der alte Friedhof in der Friedenstraße in der osthessischen Gemeinde Großenlüder im Landkreis Fulda soll etappenweise in die Parkanlage „St.-Georg-Park“ umgestaltet werden. Diesbezüglich hatte die Gemeinde Großenlüder Fördermittel aus dem Programm „Dorferneuerung“ des Landes Hessen beantragt. Die Übergabe des Förderbescheides in Höhe von 96.000 Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Großenlüder Werner Dietrich erfolgte am Freitagnachmittag durch Landrat Bernd Woide.

„In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Einrichtungen, Neubauten und Umgestaltungen, durch die finanzielle Unterstützung der hessischen Fördermittel sowie Kreismittel in der Gemeinde Großenlüder entstanden. Ohne diese Fördermittel, wären diese Projekte nur schwer bis gar nicht umsetzbar gewesen. Möglich gemacht haben das alles, die rasante Entwicklung sowie die Attraktivität der Gemeinde Großenlüder, erst die Fördermittel aus den Töpfen der EU, des Bundes, des Landes sowie des Landkreises, – dafür möchte ich heute einmal herzlich danke sagen“, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Großenlüder Werner Dietrich am Freitag.

Am 08. Februar 1982 geschlossen und von diesem Zeitpunkt an, ausschließlich für Bestattungen, die zuvor durch Kaufgräber erworben worden waren, genutzt, hatten die gemeindlichen Gremien im Sommer 2014 den Grundstein zur Umgestaltung gelegt und beschlossen, den alten Friedhof, im Rahmen einer Dorferneuerung, in einen Park umzugestalten. Ausgangspunkt und Grundgedanke der Umgestaltung und die damit korrelierende Umwandlung des alten Friedhofs in einen innerörtlichen Park, waren und sind, dem Ortskern einen Ort der Ruhe, der Entspannung, des Verweilens, des Flanierens, einen Platz im Grünen, inmitten des Ortes Großenlüder, zu geben, gleichzeitig wird die Gedenkstätte der Kriegsopfer, der Heimatvertrieben, der Kretzbachtunnel-Opfer, der örtlichen Pfarrer und Persönlichkeiten der Gemeinde, nicht nur erhalten, sondern auch gepflegt und sichtbar bleibend in das Konzept integriert. Ähnlich großen Parks in Städten, erhält der St.-Georg-Park einen großen gepflasterten Mittelpunkt mit Wasserspielen, Sitzbänken, Blumen und Stauden.

„Als Ortsvorsteher der Gemeinde Großenlüder freue ich mich über diesen Bewilligungsbescheid natürlich ganz besonders. Ich freue mich sehr, dass wir diese zentral gelegene Innerortsfläche, verbunden, mit einer erweiterten Nutzung, jetzt gestalten können“, so der Ortsvorsteher der Gemeinde Großenlüder Jürgen Hübl, der betonte, dass man bei der zukünftigen Nutzung des entstehenden Parks immer daran denken möge, dass man sich auf einem Gelände einer ursprünglichen Ruhestätte befindet. In diesem Kontext, wie er darauf hin, darauf zu achten, den nötigen Respekt sowie die damit verbundene Pietät zu wahren.

„Bezugnehmend auf die innerörtliche Entwicklung von Großenlüder, freue ich mich sehr, heute hier stehen zu dürfen und ihnen einen Zuwendungsbescheid im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms für ihre Gemeinde zu überreichen. Großenlüder ist ein prosperierender Ort, verbunden mit einem gewissen Bevölkerungszuwachs. Das Thema Lebensqualität, rückt damit noch einmal stärker in den Fokus, gerade, wenn es darum geht, Ruhe zu finden, im eigenen Ort. Von daher glaube ich, dass dies ein sehr gelungenes Projekt ist, mitten in Großenlüder, diesen Akzent zu setzen und Lebensqualität zu manifestieren“, so Landrat Bernd Woide bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids.

Die geschätzten Gesamtkosten für die 4300 Quadratmeter große Gesamtmaßnahme belaufen sich auf ca. 160.000 Euro. Die Fertigstellung und Einweihung des St.-Georg-Parks datierte Bürgermeister Friedrich am Freitag auf Spätsommer bis Herbst 2018. +++ jessica auth

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