Gabriel kommt Seehofer im Stromtrassenstreit entgegen

Berlin. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) kommt dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) im Streit um den Bau von zwei Höchstspannungsstromleitungen nach Bayern entgegen: Laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” unterbreitete Gabriel dem bayerischen Regierungschef einen neuen Verlaufsplan für die besonders umstrittene so genannte Süd-Ost-Stromtrasse von Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt ins bayerische Gundremmingen.

Dem Bericht zufolge soll die Trasse weitgehend entlang bestehender Wechselstromleitungen verlegt werden. Die Masten würden sich nicht wesentlich von den gewöhnlichen Stahltürmen unterscheiden, heißt es demnach in Ministeriumskreisen. Wo keine bestehende Leitung existiere, wolle man, wenn möglich, Erdkabel verlegen. Um Seehofer zum Bau auch einer zweiten neuen Leitung zu bewegen, scheint man im Wirtschaftsministerium inzwischen bereit, der Forderung Bayerns zumindest nach einem Gaskraftwerk nachzukommen, schreibt  das Magazin weiter.

Der politische Preis eines Kompromisses könnte etwa sein, dass das defizitäre Gaskraftwerk in Irsching auch in den kommenden Jahren weiterhin von den deutschen Stromkunden subventioniert wird. “Bayern will, dass der Weiterbetrieb von Irsching ermöglicht wird”, sagte Bayerns Energieministerin Ilse Aigner dem Magazin. +++ fuldainfo

Print Friendly, PDF & Email
Teeling Pot Still Release Germany
Donnerstag, 18. Juli 2019 von 18:00 bis 22:00

Rhönblick - Landhotel, Restaurant & Countrypub
Entdecke die
Calciumpower
in Dir.
DER SCHATZ DER RHÖN.
VIP-Status für Azubis
Bietet Azubis einen echten Mehrwert
Innovativ - einfach - angesagt
Einmal am Tag!
Und wenn es ganz wichtig ist!
Eintritt frei!
hier werden alle
fragen ausführlich
beantwortet
bildungsmesse, fulda
16. + 17. Juni 2019 im Kongresszentrum Fulda
Die eigene Zukunft gestalten - hier fängt es an!
Slider

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

Hinterlassen Sie jetzt einen Kommentar

Demokratie braucht Teilhabe!