Fuldaer Ausländerbeirat hat sich neu konstituiert

Abdulkerim Demir erneut zum Vorsitzenden gewählt - Frauenanteil erhöht

Der Vorstand des neu konstituierten Ausländerbeirats für die Wahlperiode 2021-2026 (von links): Abdulkerim Demir (Vorsitzender), Dilvin Osman (stellvertretende Vorsitzende) und Cyriac Panackal (stellvertretender Vorsitzender). Fotos: Stadt Fulda

Der alte und neue Vorsitzende des Fuldaer Ausländerbeirats heißt Abdulkerim Demir. Bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums wurde Demir mehrheitlich wiedergewählt. Demir ist seit 2001 Mitglied des Ausländerbeirats und geht nun in die dritte Amtszeit als Vorsitzender. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Dilvin Osman und Cyriac Tomy Panackal gewählt. Insgesamt gehören dem neuen Ausländerbeirat elf Personen an: Dr. Naim Wardak, Nihat Dalmis, Ivana Atanasova, Gülselin Esentürk, Ekaterina Fedotova, Abdel Bayadrah, Tekin Ufuk und Elena Varntoumian. Der Frauenanteil (fünf von elf) hat sich gegenüber dem vorigen Gremium deutlich erhöht.

Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld gratulierte den Mitgliedern des Ausländerbeirats im Namen des Magistrats zur Wahl, die zeitgleich zur Kommunalwahl und zur Fuldaer Oberbürgermeisterwahl am 14. März stattgefunden hatte. Er betonte beim ersten Austausch: „Für unsere Stadt ist es sehr wichtig, dass die politischen Gremien und der Ausländerbeirat in engem und gutem Kontakt stehen. Die Vielfältigkeit in unserer Stadt ist sehr wichtig für eine gute Zusammenarbeit. Wir möchten auch in Zukunft in einem offenen und harmonischen Austausch stehen – für ein weltoffenes und tolerantes Fulda.“

Demir bedankte sich für das wiederholte Vertrauen und versicherte, dass die Arbeit weiterhin zum Wohle aller Fuldaerinnen und Fuldaern in Kooperation mit der Stadt und allen zugehörigen Akteurinnen und Akteuren fortgesetzt werde. Der alte und neue Vorsitzende freute sich über die Vielfalt der Mitglieder im Beirat und die bessere Repräsentation von Frauen und jüngeren Menschen. Insgesamt hatten 30 Frauen und Männer kandidiert. Neun weitere Personen konnten aus formalen Gründen oder wegen Nichteinhaltung der Frist nicht zur Kandidatur zugelassen werden. Die elf gewählten Mitglieder kommen aus acht Herkunftsländern und haben verschiedene Glaubensrichtungen. Sie sprechen neben Deutsch oft eine zweite oder dritte Sprache, wozu Türkisch, Griechisch, Englisch, Arabisch, Russisch, Dari, Paschtu, Persisch, Mazedonisch, Hindi, Kurdisch, Serbisch, Kroatisch, Bosnisch und Bulgarisch gehören.

Zu den Aufgaben des Ausländerbeirats gehört die Vertretung aller ausländischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fulda, die kein Kommunalwahlrecht haben, sowie der ständige Austausch mit Organen und Institutionen der Stadt. Der Ausländerbeirat leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration. Er ermöglicht politische Teilhabe über das Wahlrecht hinaus, bringt wichtige Anregungen in die Stadtpolitik ein und setzt sich nachdrücklich für die Verbesserung der Lebenssituationen von Migrantinnen und Migranten ein und ergreift Partei gegen Rassismus und Diskriminierung. +++ pm

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