Forschungsimpuls SaFe lädt zur internationalen Konferenz an der Hochschule Fulda vom 27. bis 29. Mai 2026

Klimawandel, soziale Ungleichheit, politische Polarisierung, globale Gesundheitsrisiken – Krisen prägen den Alltag vieler Menschen und stellen Gesellschaften weltweit vor neue Fragen: Wie entsteht in unsicheren Zeiten Zusammenhalt? Welche Rolle spielen Gemeinschaften, wenn es darum geht, Zukunft aktiv zu gestalten? Und wie verändern Krisenerfahrungen unsere Vorstellungen von einem guten Leben?
Diesen Fragen widmet sich die internationale Konferenz „Shaping Future Society. Future-oriented Communitization in Times of Crises“, zu der der Forschungsimpuls SaFe vom 27. bis 29. Mai 2026 an die Hochschule Fulda (Gebäude 20, Raum 010) einlädt. SaFe ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderter Forschungsimpuls für forschungsstarke HAWs in Deutschland.

Forschung mit Blick auf die Zukunft – und auf das, was Menschen verbindet

Ein Team aus 19 Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftlern untersucht, wie zukunftsorientierte Praktiken, etwa Vorsorge oder nachhaltige Alltagsentscheidungen mit Prozessen der Vergemeinschaftung zusammenhängen – also damit, wie Menschen Zugehörigkeit und gemeinsame Handlungsfähigkeit entwickeln.

Dabei verfolgen die Forschenden einen transdisziplinären Ansatz: Sozial- und Kulturwissenschaften, Ernährungs-, Lebensmittel- und Verbraucherwissenschaften sowie Gesundheitswissenschaften und Soziale Arbeit arbeiten zusammen und forschen empirisch in sechs Teilprojekten zu den Themenbereichen Wohnen, Gesundheit, Ernährung, Indigenität, Protest und Biografie. Praxis- und Erfahrungswissen wird aktiv eingebunden.

Austausch über Fach- und Ländergrenzen hinweg

Die Konferenz bringt Forschende aus dem In- und Ausland zusammen. Auf dem Programm stehen Keynotes, Vorträge und Podiumsgespräche, die aktuelle Forschung sichtbar machen und Raum für Diskussion bieten. Ein Journal Club sowie eine Filmvorführung ergänzen das dreitägige Programm. Eingeladen sind neben Studierenden und Forschenden auch alle, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Krisendynamiken und Zukunftsgestaltung interessieren. +++


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