Alsfeld. Großalarm für die Feuerwehr in Alsfeld: Aus einem Fachwerkhaus in der historischen Altstadt schlugen am Mittwochabend Flammen. Mit zahlreichen Kräften konnten die Feuerwehrleute den Brand in der Metzgergasse eindämmen. Wie Stadtbrandinspektor Michael Eilts vor Ort berichtete, konnten Brandschützer das Feuer im Inneren des Gebäudes unter Atemschutz rasch löschen.
Laut Polizeiangaben soll der 25-jährige Hausbewohner im Gebäude gezündelt haben, möglicherweise wurde ein Müllberg in Brand gesetzt. Die Polizei sicherte vor Ort Spuren und befragte Nachbarn. Der 25-Jährige war an der Brandstelle nicht anzutreffen, wurde aber wenig später in Alsfeld festgenommen. Er selbst hatte bei dem Brand leichte Verletzungen infolge des Einatmens von Rauchgasen erlitten. „Nur dem raschen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass nicht noch benachbarte Häuser in Mitleidenschaft gezogen wurden und es zu einer Katastrophe kam“, so ein Polizeisprecher. Über die Sachschadenshöhe machte die Polizei noch keine Angaben, bezeichnete ihn aber als nicht unerheblich.
Die Nachlöscharbeiten werden laut Feuerwehrangaben noch die ganze Nacht andauern, da sich zahlreiche Glutnester im Fachwerk befinden. Die Einsatzkräfte mussten die Fassade teilweise mit einer Motorsäge entfernen, um zu löschen. Neben den Alsfelder Stadtbrandinspektoren Michael Eilts und Carsten Schmidt war auch Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland vor Ort. Bereits im März musste die Feuerwehr zu dem Fachwerkhaus anrücken, da der Hausbewohner einen Wasserrohrbruch verursacht hatte. +++ fuldainfo | pw




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