Berlin. Der anhaltende Streit zwischen CDU und CSU schadet der Union in der Wählergunst und kostet die Große Koalition ihre Mehrheit. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, verliert die Union zwei Prozentpunkte und erreicht nur noch 31 Prozent. Die SPD kommt unverändert auf 18 Prozent. Damit liegt die Große Koalition zusammen nur noch bei 49 Prozent. Die AfD verbessert sich dagegen erneut um einen Punkt und steigt auf 16 Prozent. Das ist der höchste Wert, den die AfD jemals im Sonntagstrend von Emnid erreicht hat. Um einen Punkt zulegen können auch Grüne und FDP. Sie erreichen jetzt 12 bzw. 9 Prozent. Einen Punkt auf 10 Prozent abgeben muss die Linke. Auf die sonstigen Parteien entfallen unverändert 4 Prozent. Für den Sonntagstrend hatte Emnid zwischen dem 14. und 20. Juni insgesamt 2.336 Personen befragt. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“ +++

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Söder macht jetzt den Trump! Leidet er mittlerweile auch an Größenwahn?
Aufrechte „C“SUler schämen sich – über die „C“SU!
Söders gewissenlose und gemäß dem „C“SU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel, törichte Wahlkampfstrategie lässt sich auf folgende Formel verkürzen: Söder first, „C“SU second, Bayern third, Deutschland?, Europa ?? Also ganz gegen die erfolgreiche Doktrin von Franz Josef Strauß: „Bayern ist unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland, Europa unsere Zukunft“.
Als „Wahnsinn“ und „Bankrotterklärung“ bezeichnet der liberale Flügel der „C“SU mittlerweile Söders unbarmherzige Spalter-Politik!
Der Preis und letztlich der Schaden für Deutschland und Europa sind unermesslich hoch. Und weiter: Es gibt viele Anhaltspunkte, dass aufgrund von Söders Politik der „Asylwende um jeden Preis“ die Verluste in der Wählerschaft größer sein werden als der Zugewinn. Söder und Konsorten orientieren sich zunehmend an zu recht kritisierte „Lumpen“ wie Trump, Putin, Erdogan, Orban, Salvini etc. (nach Ex-„C“SU-Fraktionschef Alos Glück).
Waigel mahnt vor dem „Beginn einer gefährlichen Staatskrise, die an die Zeiten von 1929 bis 1933 erinnert“. Jedem anderen hätte man diesen „ungeheuerlichen“(?) Vergleich um die Ohren gehauen! „Zum Nutzen der politischen Gegner und zum Ergötzen der radikalen Rechten“!
Söder erklärt: Berlin sei ein „belastender und schwerer Mühlstein“ für den Landtagswahlkampf der „C“SU, der „erbittert geführte Asylstreit müsse daher schnell beendet werden“. Andererseits lässt er seine Protagonisten landauf, landab erklären, der Unions-interne Asylstreit drehe sich nur um Sachpolitik und habe mit der bayerischen Landtagswahl absolut nichts zu tun! Kann man dreister die Wähler täuschen?
Die freien Denker der „C“SU fürchten – zu Recht – den Zerstörer der „C“SU.
Darüberhinaus gebärdet sich Söder nach meinem Empfinden respektlos ggü. Gutmenschen (vulgo: Flüchtlingshelfern), Christenmenschen (Religionsfeinde), Andersgläubigen (insbesondere Muslimen), Frauen (insbesondere Alleinerziehenden), Abgehängten, Kranken (insbesondere psychisch Kranken), Politikern links von der „C“SU und den Grundrechten der Bürger! Dafür nimmt er sogar Lob von AfD-Führer Gauland inkauf!
Da hilft jetzt auch kein Kreuz mehr!