Die EDAG Engineering Group AG, einer der weltweit führenden unabhängigen Engineering-Dienstleister mit Experten in den Bereichen Mobility, Defence, Industry und Public Solutions, hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 ihre operative Profitabilität trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds deutlich verbessert. Der Konzernumsatz belief sich auf 498,7 Millionen Euro und lag damit um 8,8 Prozent unter dem Vorjahreswert von 547,2 Millionen Euro. Für die verhaltene Umsatzentwicklung waren vor allem die anhaltende Investitions- und Vergabezurückhaltung in der Automobilindustrie sowie geringere Projektabrufe verantwortlich.
Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (adjusted EBIT) verbesserte sich deutlich auf 4,7 Millionen Euro, nachdem im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein Wert von minus 4,5 Millionen Euro verzeichnet worden war. Dementsprechend stieg die adjusted EBIT-Marge von minus 0,8 Prozent auf 0,9 Prozent. Wesentliche Treiber dieser positiven Entwicklung waren die in den vergangenen Jahren umgesetzten Restrukturierungs- und Effizienzmaßnahmen, die gezielte Anpassung der Kostenbasis sowie der weitere Ausbau der Global-Delivery-Standorte.
Wie Harald Keller, CEO der EDAG Group, hervorhob, zeigt die positive Ergebnisentwicklung, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen und das Unternehmen operativ effizienter sowie widerstandsfähiger aufgestellt ist. Gleichzeitig bleibe das Marktumfeld anspruchsvoll und die Profitabilität bewege sich noch unter dem angestrebten Zielniveau. Neben einer konsequenten Steuerung von Kosten und Auslastung treibe der Konzern daher seine Diversifizierung und den Ausbau der Global-Delivery-Standorte weiter voran. Besonders erfreulich entwickle sich dabei das Defence-Geschäft, in welchem der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdreifacht werden konnte.
Für das gesamte Geschäftsjahr geht die Unternehmensführung von einem Umsatzrückgang von bis zu rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Die Prognose für die adjusted EBIT-Marge bleibt mit einem positiven Ergebnisniveau von bis zu rund 3 Prozent unverändert bestehen. Bei der Investitionsquote rechnet EDAG für das Gesamtjahr weiterhin mit einer Bandbreite zwischen 2 und 3 Prozent. +++

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