Drogen- und Waffenfunde bei zwei Verdächtigen in Alsfeld

Die umfangreichen Ermittlungen dauern an

Polizei

An drei Tagen vom 31. März bis zum 02. April 2019 durchsuchten Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Osthessen und des Hessischen Landeskriminalamtes mehrere Liegenschaften eines 48-Jährigen aus Alsfeld wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Der Beschuldigte geriet am 30.03.2019 ins Visier der Münchener Polizei, da aufgrund einer Strafanzeige seiner Freundin wegen Bedrohung und Beleidigung beim Beschuldigten eine nicht geringe Menge Kokain sowie mehrere Schlagwaffen sichergestellt werden konnten.

Der von der Staatsanwaltschaft München erwirkte Durchsuchungsbeschluss wurde im Wohnhaus, einer angrenzenden Scheune und einer Maschinenhalle des Beschuldigten in Alsfeld vollstreckt. Es wurden diverse Betäubungsmittel in nicht geringer Menge ebenso sichergestellt wie große Mengen Pyrotechnik und erlaubnisfreie sowie erlaubnispflichtige Schusswaffen(-teile) und Messer. Die waffen- und sprengstoffrechtliche Bewertung der zahlreichen aufgefundenen Gegenstände dauert an. Der 48-jährige Tatverdächtige befindet sich auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts München in Untersuchungshaft. Das Ermittlungsverfahren wird durch die Staatsanwaltschaft Gießen übernommen werden.

Im Zuge der Ermittlungen gegen den 48-Jährigen ergab sich ein Tatverdacht wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln gegen einen 37-Jährigen aus Alsfeld. Bei den gegen ihn gerichteten Durchsuchungsnahmen wurde eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel ebenso sichergestellt wie ein Gegenstand, der sich als Schießkugelschreiber herausstellen könnte, und eine niedrige fünfstellige Bargeldsumme. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen erließ des Amtsgericht Alsfeld Haftbefehl gegen ihn und setzte selbigen gegen eine Meldeauflage außer Vollzug. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an. +++

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