Dehoga Hessen fordert Neue Impulse für die Gastronomiebranche

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Der hessische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga stellt klare Forderungen an die Bundesregierung. Sie sollen der angeschlagenen Gastronomiebranche dringend benötigte Impulse geben. Hauptgeschäftsführer Julius Kern äußerte in einem Statement die zentralen Anliegen des Verbands. Diese betreffen insbesondere steuerliche Erleichterungen und arbeitsrechtliche Flexibilität.

Einheitliche Besteuerung von Speisen

Der Dehoga fordert eine einheitliche Besteuerung von Speisen mit 7 Prozent. Derzeit gelten unterschiedliche Steuersätze, je nachdem, ob Speisen im Restaurant verzehrt oder mitgenommen werden. Diese Regelung ist laut Kern nicht nur bürokratisch aufwendig, sondern auch ungerecht. Eine einheitliche Besteuerung würde Klarheit schaffen und der Branche finanziell helfen.

Flexiblere Arbeitszeiten gefordert

Neben steuerlichen Anpassungen verlangt der Verband mehr Flexibilität bei der Wochenarbeitszeit. Die derzeitigen Regelungen sind oft unpraktikabel in einer Branche, die stark von wechselnden Gästezahlen abhängig ist. „Wir brauchen Lösungen, die es Betrieben ermöglichen, besser auf Schwankungen zu reagieren“, so Kern.

Integration von Fachkräften beschleunigen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die schnellere Integration ausländischer Fachkräfte. Der Fachkräftemangel bleibt eine große Herausforderung für die Gastronomie. Der Verband fordert daher schnellere Prozesse bei der Anerkennung von Qualifikationen und bei Arbeitsgenehmigungen.

Hoffnung auf Entlastungen

Mit diesen Forderungen appelliert der Dehoga an die Bundesregierung, die Gastronomiebranche nicht zu übersehen. „Die Gastronomie ist ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft und Wirtschaft", betonte Kern abschließend. Ob Politik diese Forderungen umsetzt, bleibt abzuwarten – doch für Hessens Betriebe wäre es ein wichtiger Schritt hin zu mehr Planungssicherheit und Stabilität langfristig gesehen. +++


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