Condor-Chef lehnt Pläne für Insolvenzschutz für Flugtickets ab

Der BER wurde für eine Eröffnung im Jahr 2011 konzipiert

Flughafen

Der Chef der Fluggesellschaft Condor, Ralf Teckentrup, spricht sich gegen eine allgemeine Absicherung von Flugtickets gegen Airline-Insolvenzen aus. “Einen allgemeinen Insolvenzschutz für alle Flugtickets zu schaffen, finde ich nicht richtig. Das wäre eine Überregulierung, die keinem hilft”, sagte Teckentrup der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Nach einer Reihe von Insolvenzen von Air Berlin bis zuletzt Germania war die Debatte über eine derartige Absicherung aufgekommen. “Anders als alle anderen Wirtschaftsunternehmen stehen die Luftfahrtunternehmen schon heute unter permanenter staatlicher Kontrolle hinsichtlich ihrer Finanzkraft”, verweist Teckentrup auf Prüfungen des Luftfahrtbundesamtes. Reisende würden von einer stärkeren Absicherung nicht profitieren. “Man muss den Verbrauchern klar sagen, dass sie einen auf diese Weise ausgebauten Verbraucherschutz selbst mitbezahlen”, sagte er. Der Vorsitzende der Condor-Geschäft sführung sprach sich für eine Stärkung der größeren deutschen Flughäfen aus. “Ich bin klar dafür, für die zehn wichtigsten Standorte in Deutschland Wachstumsperspektiven zu schaffen. In Frankfurt sind die mit dem Bau von Terminal drei gegeben. In Berlin muss der Flughafen Tegel offen gehalten werden, weil der BER zu klein ist.” Er bemängelte, dass der künftige Hauptstadtflughafen nicht rechtzeitig an das Verkehrswachstum angepasst worden sei. “Der BER wurde für eine Eröffnung im Jahr 2011 konzipiert. Seitdem ist der Flugverkehr acht Jahre gewachsen. Heute steht am BER aber nichts über das hinaus, was schon für 2011 geplant war.” +++

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