CDU Fulda zur Bahnstrecke Frankfurt – Fulda

„Ausbau notwendig bei gleichzeitiger Lärmreduzierung“

Fulda. Der CDU Stadtverband Fulda weist unmittelbar vor der Festlegung des Dialogforums Hanau-Würzburg/Fulda auf einen Trassenvorschlag zum Aus- und Neubau der Bahnstrecke Frankfurt – Fulda nochmals auf die Bedeutung der Maßnahme für Fulda und die Region hin, fordert aber gleichzeitig auch eine spürbare Lärmreduzierung entlang der Bahnstrecke.

„Die Region Fulda braucht eine optimale Verkehrsanbindung an das bundesweite Schienennetz“, schreibt CDU-Vorsitzender Dag Wehner. Deshalb liege dem CDU Stadtverband auch die Umsetzung dieses Projekts am Herzen. Bei aller Wichtigkeit des Ausbaus der Bahnstrecke müssen jedoch gleichzeitig unbedingt die heutzutage üblichen Lärmschutzanforderungen erfüllt werden, fordert der CDU-Vorsitzende. Ein Ausbau des Bahnstandortes Fulda sei notwendig und von sehr großer Bedeutung für die gesamte Region. Gleichzeitig müssen die Deutsche Bahn AG und der Bund ihrer Verantwortung gegenüber allen Anwohnern der bestehenden und ggf. auch neuen Bahnlinien nachkommen sowie aktuelle Standards beim Lärmschutz und der Lärmreduzierung umsetzen, heißt es weiter. „Bahn und Bund werden in die Pflicht genommen, um eine deutliche Lärmreduzierung entlang der Bahnlinien zu erreichen“, schreibt Dag Wehner. Dabei unterscheide die CDU ausdrücklich nicht zwischen Neubau- und Bestandstrecken. Es gelte vielmehr, unmittelbaren Anrainern an der Bahnstrecke ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. Die aktive Beteiligung von Bürgern und Bürgerinitiativen in dem Dialogforum sei ausdrücklich vom CDU Stadtverband Fulda begrüßt worden. „Hierdurch sind aus Betroffenen Beteiligte geworden und sind verschiedene Sichtweisen, Gruppen und Personenkreise rund um das Projekt an einen Tisch gebracht worden“, schreibt die CDU Fulda abschließend.

Meysner und Dr. Herr: Ausbau Bahnstrecke Fulda-Frankfurt „echtes Pfund“

Die CDU im Landkreis Fulda legt sich unterdessen fest und spricht sich kurz vor der Bekanntgabe der Trassenvariante am kommenden Freitag für die Trasse IV – und damit gegen die Variante VII – aus. „Der zügige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Fulda und Frankfurt ist für die Entwicklung unserer Region von überragender Bedeutung“, erklären der CDU-Kreisvorsitzende Markus Meysner und der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Norbert Herr. Dass nach Jahren des Stillstands am kommenden Freitag die Deutsche Bahn ihre finale Trassenvariante vorstelle, bezeichneten die beiden Politiker als „echtes Pfund“. „In einer gemeinsamen Kraftanstrengung haben die Verantwortlichen aus der Region auf Bundes-, Landes und Kreisebene seit Jahren und gegen Widerstände für den wichtigen Ausbau gekämpft.“ Jetzt komme es auf eine zügige Umsetzung und eine Variantenauswahl an, die die Interessen der Bürger und der Kommunen im Landkreis Fulda berücksichtigt. Die Festlegung auf die Trassenvariante IV folge der Überzeugung, „dass diese Trasse die geringste Beeinträchtigung der Schutzgüter Mensch und Natur zur Folge hat“. Auch würde diese die geringere Beeinträchtigung für die Bauphase haben. Die CDU-Kreistagsfraktion sowie der CDU-Kreisverband Fulda machen sich zu dem stark für einen bestmöglichen Lärmschutz auch entlang der Bestandsstrecke im gesamten Landkreis Fulda sowie Barrierefreiheit an den Bahnhöfen. +++

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