Die neue Caritas-Kampagne für 2025 verdeutlicht den Grundsatz: Die Caritas hilft jedem bedingungslos. Symbol der Kampagne ist die geöffnete rote Tür. „Da kann ja jeder kommen“ – oft sagt man diesen Satz, wenn das Gegenteil gemeint ist. Doch die Caritas meint ihren Slogan 2025 ganz wortwörtlich, betont Dr. Markus Juch, Diözesan-Caritasdirektor in Fulda, bei der Vorstellung der neuen deutschlandweiten Kampagne. „Unser Motto lautet ‚Caritas öffnet Türen‘“, erklärt Juch weiter.
Damit die Caritas Türen für alle Hilfebedürftigen öffnen und offenhalten kann, braucht es eine menschenorientierte Sozialpolitik. Wir sollten an dem Grundpfeiler festhalten, dass Fürsorge für Schwache selbstverständlich und in Kooperation von öffentlicher und privater Fürsorge erfolgt. Dieses Konzept hat sich in Deutschland seit Jahrzehnten bewährt. Unsere demokratischen Parteien sollten daher gut abwägen, welche Positionen zukünftiger Sozialhaushalte sie im Wahlkampf infrage stellen.
Der politische Streit und das Zerbrechen der Ampelkoalition sowie die vorgezogene Bundestagswahl verschärfen den Wahlkampf bei angespannter Haushaltslage, so Juch weiter. Soziale Arbeit mit kühlem Kopf bleibt unter diesen Bedingungen schwierig“, betont er zur neuen Kampagne weiter. Der tägliche Einsatz unserer Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen zeigt jedoch Solidarität in unserer Gesellschaft.
Die Caritas setzt auf eine solidarische Gemeinschaft auch in Zukunft und möchte ihren Beitrag leisten. Die geöffnete rote ‚Caritas-Tür‘ wird 2025 immer wieder ins Bild gerückt werden bei Aktionen als Symbol dieser Offenheit gezeigt werden: Wir halten jedem Hilfesuchenden die Tür offen! Verschlossene Türen können gemeinsam geöffnet werden! Zur Caritas dürfen jederzeit alle kommen – Hilfesuchende genauso wie Menschen zum Austausch über unsere Prinzipien oder solche, die einfach mithelfen wollen! Seien Sie willkommen. +++

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