
Berlin. Die Bundesregierung verstärkt ihre Hilfe für den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika. Bei einer Ressortbesprechung einigten sich die Staatssekretäre neben der Unterstützung des Krisenplans der Vereinten Nationen unter anderem auf die Einrichtung einer Luftbrücke in die betroffenen Staaten, teilte das Auswärtige Amt am Freitag mit. Bis zu 100 Soldaten seien für den Aufbau der Luftbrücke und den Betrieb eines Lufttransportstützpunkts in der Region vorgesehen. Zudem werde das Deutsche Rote Kreuz bei der Einrichtung eines mobilen Krankenhauses mit mehr als 200 Betten unterstützt. Auch an der Ausbildung des medizinischen Personals vor Ort wolle man sich verstärkt beteiligen. Seit März sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation in Nigeria, Sierra Leone, Guinea und Liberia mehr als 2.600 Menschen an Ebola gestorben, insgesamt wurden mehr als 5.300 Fälle verzeichnet. +++ fuldainfo
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