Bevölkerungsschutztag im Main-Kinzig-Kreis: Tipps für Krisenvorsorge direkt vor Ort

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Wie bereiten sich Bürgerinnen und Bürger auf längere Stromausfälle, extreme Hitze oder andere Krisensituationen vor? Antworten darauf gibt der bundesweite Bevölkerungsschutztag am Samstag, 27. Juni. Im Main-Kinzig-Kreis setzen die Städte und Gemeinden gemeinsam mit Hilfs- und Rettungsorganisationen dabei auf ein neues Konzept: Statt einer zentralen Veranstaltung informieren sie die Bevölkerung an dezentralen Standorten. Mehr als 17 Städte und Gemeinden beteiligen sich an der Aktion.

Ziel des Bevölkerungsschutztages ist es, die Menschen für mögliche Krisen- und Notfallsituationen zu sensibilisieren und ihnen praktische Hinweise für die eigene Vorsorge zu vermitteln. „Ob längere Stromausfälle, extreme Hitzeereignisse oder andere außergewöhnliche Lagen – eine gute Vorbereitung hilft dabei, in schwierigen Situationen besonnen und selbstständig handeln zu können“, erklärt Landrat Thorsten Stolz.

Im Mittelpunkt stehen Informationen zur persönlichen Notfallvorsorge und zum Bevölkerungsschutz. Besucherinnen und Besucher erhalten unter anderem Tipps zur Bevorratung, zum Verhalten bei Stromausfällen und Hitzeperioden sowie zu weiteren möglichen Krisenszenarien. Auch für Kinder werden die Themen verständlich aufbereitet, sodass sich die Veranstaltung an die ganze Familie richtet.

Darüber hinaus präsentieren sich örtliche Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie weitere Akteurinnen und Akteure des Brand- und Katastrophenschutzes. Sie informieren über ihre Arbeit, beantworten Fragen und zeigen Möglichkeiten auf, sich ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz zu engagieren.

„Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen im Main-Kinzig-Kreis“, betont Landrat Thorsten Stolz. Der Bevölkerungsschutztag biete eine gute Gelegenheit, dieses Engagement sichtbar zu machen und neue Interessierte für die Mitarbeit in den Hilfsorganisationen zu gewinnen.

Der Bevölkerungsschutztag wird jährlich gemeinsam von Bund und Ländern veranstaltet. Bundesweit beteiligen sich Feuerwehren, Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk sowie weitere Organisationen des Brand- und Katastrophenschutzes. Ziel ist es, Wissen über den Umgang mit Krisen- und Notfallsituationen zu vermitteln und das Bewusstsein für die Bedeutung des Bevölkerungsschutzes zu stärken.

Weitere Informationen zur persönlichen Notfallvorsorge stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit Ratgebern, Checklisten und praktischen Hinweisen für verschiedene Krisensituationen auf seiner Internetseite bereit. +++


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