
Bad Hersfeld. Zwei Schwerstverletzte und 6000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles auf der A4 bei Bad Hersfeld Richtung Eisenach. Ein 46-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Rhein-Erft-Kreis fuhr mit seinem Audi A3 auf der A4 in Richtung Eisenach. Das Fahrzeug kam vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr ca. 20 Meter die Böschung hinauf und überschlug sich dabei mindestens einmal. Das Fahrzeug schleuderte dann wieder auf die Fahrbahn zurück und blieb auf dem Dach liegen.
Der vermutlich nicht angeschnallte Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und blieb mit schwersten Verletzungen in der Böschung liegen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Kassel geflogen. Die im Fahrzeug befindliche 36-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus dem Rhein-Erft-Kreis, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Kirchheim mittels schweren Geräts geborgen werden. Sie erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen und wurde zunächst ins Klinikum nach Bad Hersfeld verbracht. Von dort wurde sie aufgrund der Schwere der Verletzungen dann ebenfalls mit dem Hubschrauber nach Kassel geflogen.
Im Unfallfahrzeug befand sich ein Hund, welcher durch den Unfall ebenfalls aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Dieser lief dann im Anschluss auf der Fahrbahn entgegen der Fahrtrichtung. Durch anwesende Verkehrsteilnehmer wurde der Hund eingefangen und einer Tierärztin übergeben. Nach Auskunft der Ärztin wurde der Hund ebenfalls schwer verletzt und in die Tierklinik nach Gießen verbracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Fulda wurde ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Autobahn war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für 2 Stunden voll gesperrt.

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