0:2 – Hünfelder SV zieht auch gegen Türk Gücü den Kürzeren

Bemüht man eine umgangssprachliche Bemerkung, könnte man sagen: dumm gelaufen. Nach der 0:2 (0:0)-Heimniederlage gegen Türk Gücü Friedberg müssen die Fußballer des Hünfelder SV ihren Blick in der Hessenliga vermehrt nach unten richten. Dabei bot der HSV eine beherzte Leistung. Die Basics stimmten, Einsatz, Kampf- und Laufbereitschaft ebenso – und prägten das unterhaltsame und bisweilen rassige Kampfspiel in der Rhönkampfbahn. Lange sah alles nach einem 0:0 aus – bis die letzten zehn Minuten anbrachen. Und da lief es gegen den HSV. Zunächst kassierte er das 0:1, wieder einmal nach einer Ecke. Ehe es eine Knackpunkt-Situation gab, die binnen Sekunden das Spiel entschied: Erst bekam der Gastgeber nach Foul an Maxi Fröhlich keinen Elfmeter – im Gegenzug erzielte das Siegerteam aus stark abseitsverdächtiger Position das 2:0.

Zu allem Überfluss kassierte HSV-Abwehrchef Marcel Dücker in der Schlussminute die Rote Karte. Türk Gücü siegte verdient, der HSV hat indessen derzeit einfach kein Spielglück.

Eine ausführliche Betrachtung folgt. +++ rl


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