VZBV-Chef: Scheuer muss Autoindustrie zur Verantwortung ziehen

Auch seine Glaubwürdigkeit nimmt großen Schaden

Berlin. Deutschlands oberster Verbraucherschützer, Klaus Müller, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) im Dieselskandal aufgefordert, die Autohersteller konsequent zur Verantwortung zu ziehen. “Der Verkehrsminister muss wissen, dass die Schonfrist für die deutsche Autoindustrie vorbei ist”, sagte Müller der “Rheinischen Post” . “Auch seine Glaubwürdigkeit nimmt großen Schaden, wenn er es nicht schafft, die Autohersteller zur Verantwortung zu ziehen und in die Pflicht zu nehmen: Wer ein Auto für viel Geld kauft, darf doch erwarten, dass er das bekommt, was er bestellt hat”, sagte Müller. “Millionen Verbraucher sind betroffen, die Risiken sind immens”, so Müller. Mit der Salamitaktik der Konzerne müsse endlich Schluss sein. “Wir Verbraucherschützer werden nicht müde zu fordern, dass Verbraucher nicht auf den Schäden sitzen bleiben dürfen. Darauf muss der Minister zügigst Antworten finden”, forderte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV). Der Rückruf von Hunderttausenden Daimler-Fahrzeugen sei für die Verbraucher eine “schockierende Nachricht”. +++

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1 Kommentar

  1. Worum geht es denn?
    Die Bundesregierung, vorrangig Merkel und ihre jeweiligen Verkehrsminister (früher Dobrindt, jetzt Scheuer)
    1. verweigern den Kommunen eine effizientere schnelle Lösung:
    Steuerung der belastenden Verkehrsströme über geeignete Plaketten. Also behelfen sich die betroffenen Kommunen mit den zweit- und drittbesten Lösungen!
    2. verweigern die Umsetzung einer schnellen Hardware-Lösung auf Kosten der Autoindustrie.
    2. haben die Autoindustrie bei ihren Betrügereien vielfältig nicht hinreichend kontrolliert (um nicht zu sagen wissentlich unterstützt) und bewußt Gesetzeslücken inkauf genommen.
    3. haben zugelassen, dass die Dieselautobesitzer – trotz nachgewiesenen Betrugs – nicht angemessen entschädigt werden (wie z.B. In USA), obwohl mittlerweile die ersten Diesel-Autos zwangsstillgelegt werden!
    4. machen sich einen schlanken Fuß, wenn es um die Einhaltung der gesetzlichen Schadstoffgrenzwerte geht (zu Lasten der Gesundheit der betroffenen Anlieger).

Demokratie braucht Menschen mit Mut!

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