Volkswagen hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 75,7 Milliarden Euro gemacht und damit zwei Prozent weniger als vor einem Jahr. Das operative Ergebnis sank sogar um rund 14 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, wie der Autobauer am Dienstagmorgen bei Vorlage der Quartalszahlen mitteilte.
Der Fahrzeugabsatz ging um sieben Prozent runter auf 2,0 Millionen Stück. Einziger Lichtblick: Der Auftragsbestand in Europa ist gegenüber Jahresende 2025 um rund 15 Prozent gestiegen. Der Umsatzrückgang werde „teilweise kompensiert durch starkes Europageschäft und Wachstum im Finanzdienstleistungsgeschäft“, hieß es von Volkswagen.
Der Rückgang des operativen Ergebnisses sei vor allem „durch Sondereffekte bei Brand Group Core, Brand Group Trucks und höhere US-Zölle“ bedingt. Der Absatz von Autos sei besonders durch Rückgänge in China (-20 Prozent) und in Nordamerika (-9 Prozent) bedingt. Zuwächse in Südamerika (+3 Prozent), Westeuropa (+1 Prozent) sowie Zentral- und Osteuropa (+7 Prozent) könnten das nicht kompensieren.
Die Volkswagen Group erwartet für das Jahr 2026 eine Entwicklung ihrer Umsatzerlöse in der Bandbreite von 0 bis +3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. +++
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