Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung – kurz: BBSR – hat die Sanierung des Adolf-Spieß-Platzes in Lauterbach (Vogelsbergkreis) genehmigt. Der entsprechende Bewilligungsbescheid sei laut Mitteilung am Dienstag eingetroffen. „Das ist ein wichtiger Schritt, wir können somit, wie geplant, nach dem Sportabitur im Mai nächsten Jahres mit der Umsetzung des Projektes beginnen“, lässt sich der Landrat und Sportdezernent des Vogelsbergkreises Dr. Jens Mischak in einer Mitteilung zitieren. „Wir freuen uns, dass das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung die Mittel zur Verfügung stellt und danken allen, die sich für unser Vorhaben eingesetzt haben“, ergänzt der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug.
Nach Mitteilungen zufolge, habe sich der Vogelsbergkreis um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beworben, um auf dem Adolf-Spieß-Gelände einen Kunstrasenplatz errichten sowie die Kunststoffbahn und das Flutlicht erneuern zu können. Mit Erfolg: Der Haushaltsausschuss des Bundestages habe im April entschieden, dem Kreis eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro zukommen zu lassen. Die Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich auf 1,2 Millionen Euro. Für den Vogelsbergkreis begebe sich ein Eigenanteil von 700.000 Euro.
„Der Adolf-Spieß-Platz hat sowohl für den Schulsport als auch für den Vereinssport eine regionale Bedeutung“, stellt Landrat Dr. Mischak heraus. „Durch die nun möglich gewordene grundhafte Sanierung der Leichtathletikanlage sowie die Umwandlung des Natur- in einen Kunstrasenplatz können die Bedingungen für den Schulsport und den Vereinssport spürbar erweitert werden.“ Erster Kreisbeigeordneter Krug weist auf den Sportentwicklungsplan hin, der für den Kreis im Planungsraum Ost (Lauterbach/Wartenberg/Schlitz) den Bedarf eines Kunstrasenplatzes sieht. Dieser könne, so Krug, nun geschaffen werden und werde die Wettbewerbsbedingungen regionaler Fußballmannschaften aus dem Erwachsenen- und Jugendbereich optimieren. Der Vereins- und Schulsport würde sich durch die Kombination Leichtathletik – Fußball – Schulsport sinnvoll ergänzen, heißt es weiter.
Die Planungsleistungen für die Sanierung des Sportgeländes sind vergeben, direkt nach dem Sportabitur im Mai nächsten Jahres solle mit den Arbeiten begonnen werden und sollen pünktlich zum Schuljahresbeginn im August 2028 abgeschlossen sein. Landrat und Erster Kreisbeigeordneter betonen vor dem Hintergrund der öffentlich in den vergangenen Wochen ausgetragenen Diskussionen abschließend, dass bei der Umsetzung des Projekts allen geforderten, gesetzlichen Bestimmungen Rechnung getragen werden. +++

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