Unfälle mit Linienbussen: Hoher Sachschaden und Leichtverletzte

Polizei

Bei zwei Verkehrsunfällen mit Linienbussen sind am Dienstag in Thüringen und Hessen erhebliche Sachschäden entstanden. In einem Fall wurde eine 13-jährige Mitfahrerin leicht verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich gegen 13.55 Uhr an der Einmündung der Torgartenstraße und der Straße „Am Kalkofen“ ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Linienbus der Rhön-Energie. Eine 66-jährige Frau aus dem Wartburgkreis war mit ihrem Hyundai auf der Torgartenstraße in Richtung „Am Kalkofen“ unterwegs. An der Einmündung übersah sie den vorfahrtsberechtigten Linienbus, der die Straße „Am Kalkofen“ befuhr. Im Einmündungsbereich kam es daraufhin zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Der Linienbus war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht mit Fahrgästen besetzt und befand sich auf einer Aussetzfahrt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von mindestens 9000 Euro. Der Hyundai musste abgeschleppt werden. Der beschädigte Linienbus konnte die Fahrt bis zur nächsten Werkstatt aus eigener Kraft fortsetzen.

Bereits am frühen Dienstagmorgen hatte sich gegen 7.10 Uhr auf der Autobahn 7 im Bereich der Anschlussstelle Kirchheim in Fahrtrichtung Norden ein weiterer Unfall mit einem Linienbus ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 37-jähriger Busfahrer von Kirchheim kommend auf die A7 auf. Im Bereich des Einfädelungsstreifens kam es zum Zusammenstoß mit dem Sattelzug eines 52-jährigen Fahrers aus der Ukraine, der vom Hattenbacher Dreieck in Richtung Bad Hersfeld West unterwegs war.

Durch die Kollision wurde der Linienbus nach rechts auf einen Parkplatz gedrängt. Dort stieß das Fahrzeug zunächst gegen den Auflieger eines geparkten Sattelzuges sowie gegen ein weiteres Fahrzeuggespann und kam anschließend im Grünstreifen zum Stillstand.

Der Bus war nach bisherigen Erkenntnissen mit 14 Fahrgästen besetzt, darunter vor allem Schülerinnen und Schüler. Die Fahrgäste wurden von den Einsatzkräften in ein kurzfristig eingerichtetes Betreuungszentrum in Kirchheim gebracht und dort versorgt.

Der Busfahrer sowie eine 13-jährige Mitfahrerin wurden nach ersten Einschätzungen leicht verletzt. Beide kamen zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragte die Staatsanwaltschaft Fulda einen Gutachter. Neben zahlreichen Einsatz- und Rettungskräften war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 150.000 Euro. Während der Maßnahmen am Unfallort kam es im Bereich der Anschlussstelle Kirchheim für rund dreieinhalb Stunden zu Verkehrsbeeinträchtigungen. +++


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