Umgang mit Schmerzen im Kreiskrankenhaus Alsfeld erneut zertifiziert

Hohe Ansprüche erfüllt

Stolz auf die erlangte Zertifizierung: Der Ärztliche Leiter Dr. Arno Kneip,Pfleger Sascha Röhrig, Saskia Heister, Dr. Volker Weipert, Anita Nick-Schäfer, Dr. Doris von Hirschheydt, Carolin Kreuzer und Isolde Pliska.

Krankenhausaufenthalte bleiben oft durch Schmerzen, die der Patient erleidet, als negative Erfahrung im Gedächtnis. Um dies zu ändern, hat das Kreiskrankenhaus in Alsfeld mit Dr. Doris von Hirschheydt eine erfahrene Anästhesistin bereits im Mai 2014 mit dem Schmerzmanagement beauftragt. Und ihre Mühe hat sich ausgezahlt: Mit ihrem Team hat die Ärztin jüngst zum zweiten Mal eine wichtige Zertifizierung erlangt.

Die Anforderungen für eine solche Zertifizierung sind hoch, und die Umsetzung neuer Standards und Verfahren benötigt Zeit. Bereits im April 2016 wurde erstmals ein sogenanntes Audit von dem zugelassenen QVZ Auditor Professor Rainer Förderreuther in den Bereichen der Unfall-, Allgemein-, Gefäß- und Wirbelsäulenchirurgie sowie der Orthopädie durchgeführt. Der Auditor bestätigte dem Kreiskrankenhaus ein fundiertes und funktionierendes Schmerzmanagement mit einer Gültigkeit des Zertifikats von drei Jahren.

In diesen drei Jahren gelang es der Schmerzmanagementgruppe von Dr. von Hirschheydt auch die Innere Medizin einzubeziehen und alle geschaffenen Voraussetzungen dort ebenfalls umzusetzen. Auch die Zusammenarbeit mit der Physiotherapieabteilung wurde intensiviert, und die Schwestern des Wundmanagements fanden einen Ansprechpartner für Schmerztherapie im Rahmen ihrer Tätigkeit.
Nun gibt es auf jeder Station Medikamentenpläne zur Schmerztherapie, Schmerzen werden systematisch erfasst und Schmerzverläufe dokumentiert. Regelmäßige Befragungen der Patienten durch Rückmeldebögen erfassen eventuelle Probleme und werden auf den Teamsitzungen besprochen.

Im Mai 2019 zeigte sich der Auditor Förderreuther schließlich hocherfreut über die Ausweitung und die Fortschritte, die das Kreiskrankenhaus in den vergangenen drei Jahren gemacht hatte. „Bei Gesprächen mit Krankenschwestern, Patienten, Ärzten und Physiotherapeuten fiel ihm besonders auf, dass die Anforderungen tatsächlich von allen gelebt werden und eine gute Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen besteht“, so von Hirschheydt. Sie weiß, dass die Zertifizierung nur im Team möglich gewesen ist. Das Kreiskrankenhaus Alsfeld hat die Re-Zertifizierung „mit Bravour bestanden“, hieß es von Förderreuther nach der ganztägigen Begehung bei der Abschlussbesprechung. +++

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