Über 275 Absolventen feiern Berufsabschluss an der Ferdinand-Braun-Schule Fulda

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Mit einer feierlichen Veranstaltung hat die Ferdinand-Braun-Schule in Fulda mehr als 275 Absolventinnen und Absolventen der Berufsschule verabschiedet. Im Mittelpunkt der Feier stand die Würdigung der erfolgreichen dualen Ausbildung sowie der Blick auf die berufliche Zukunft der jungen Fachkräfte.

Schulleiterin Ulrike Vogler begrüßte neben den Absolventinnen und Absolventen deren Familien, Ausbilder, Vertreter der Ausbildungsbetriebe sowie zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik. Besonders hieß sie den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Fulda, Dr. Christian Gebhardt, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, Katharina Henkel, Kreishandwerksmeister Thorsten Krämer sowie den ehemaligen Landtagsabgeordneten und früheren Bürgermeister der Stadt Tann, Markus Meysner, willkommen. Meysner, selbst Absolvent der Ferdinand-Braun-Schule, hielt die Festrede.

In ihrer Ansprache bezeichnete Ulrike Vogler den erfolgreichen Abschluss der dualen Ausbildung als Ergebnis des gemeinsamen Engagements von Auszubildenden, Ausbildungsbetrieben und Lehrkräften. Den Ausbildungsweg verglich sie mit einer „Treppe des Erfolgs“, die jede Absolventin und jeder Absolvent mit Ausdauer und Durchhaltevermögen erklommen habe. Gleichzeitig betonte sie, dass der Berufsabschluss kein Endpunkt, sondern der Beginn eines neuen Lebensabschnitts sei. Sie ermutigte die jungen Fachkräfte, sich kontinuierlich weiterzubilden, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen offen zu begegnen.

Dr. Christian Gebhardt hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Absolventinnen und Absolventen für die regionale Wirtschaft hervor. Er würdigte die Leistungen der jungen Fachkräfte ebenso wie die Unterstützung durch Familien, Lehrkräfte und Ausbildungsbetriebe. Zugleich appellierte er, neugierig zu bleiben und die vielfältigen beruflichen Chancen in der Region zu nutzen.

Auch Katharina Henkel gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und betonte, dass sie mit ihrem erworbenen Wissen ein solides Fundament für ihren weiteren Berufsweg geschaffen hätten. Sie rief die jungen Fachkräfte dazu auf, ihre Fähigkeiten und Ideen aktiv einzubringen und die Zukunft mitzugestalten.

In seiner Festrede machte Markus Meysner deutlich, dass nicht allein Schulnoten über den späteren beruflichen Erfolg entscheiden. Vielmehr seien Fleiß, Ausdauer, Lernbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und der Mut, Chancen zu ergreifen, entscheidende Faktoren. Anhand persönlicher Erfahrungen und des Beispiels von Thomas Edison zeigte er auf, wie wichtig Beharrlichkeit und lebenslanges Lernen für den eigenen Lebensweg seien.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung von 57 Berufsschulabsolventinnen und Berufsschulabsolventen, die ihren Abschluss mit einem Notendurchschnitt von 1,4 oder besser erreicht hatten. Abteilungsleiter Tobias Heitz würdigte die ausgezeichneten Leistungen und sprach über die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz eröffneten neue Möglichkeiten, machten aber zugleich lebenslanges Lernen, Medienkompetenz und kritisches Denken unverzichtbar. Mit dem Bild des „inneren Schweinehundes“ ermutigte er die Absolventinnen und Absolventen, Veränderungen anzunehmen und sich beruflich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Für die Absolventinnen und Absolventen blickten Hannah Büchel und Lola Mercedes Härer, beide ausgebildete Fahrzeuglackiererinnen, mit persönlichen und humorvollen Worten auf ihre Ausbildungszeit zurück. Im Anschluss erhielten die Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen ihrer Klassenlehrkräfte. Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Lehrerband der Ferdinand-Braun-Schule. +++


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