Klinikum Bad Hersfeld weist Kritik zurück: Nachnutzung des Herz-Kreislauf-Zentrums wird bereits vorbereitet

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HKZ Rotenburg. Foto: privat

Die Geschäftsführung der Klinikum Bad Hersfeld GmbH hat zu den Diskussionen über die Zukunft des Herz-Kreislauf-Zentrums (HKZ) in Rotenburg Stellung genommen. Anlass sind Berichte über die Stadtverordnetenversammlung in Rotenburg, in denen auch die geplante Nachnutzung der Gebäude auf dem Rodenberg thematisiert wurde.

Nach Angaben der Geschäftsführung wird das Herz-Kreislauf-Zentrum seine medizinischen Leistungen weiterhin in Rotenburg anbieten. Der Betrieb soll nach derzeitigem Stand bis in die zweite Jahreshälfte 2027 fortgesetzt werden. Damit unterstreiche das HKZ die Bedeutung seiner spezialisierten Versorgung für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und die gesamte Region.

Positiv bewertet das Klinikum, dass sich die Stadt Rotenburg frühzeitig mit der künftigen Nutzung der Liegenschaft befassen möchte. Zugleich weist die Geschäftsführung jedoch den Eindruck zurück, das Thema werde nicht mit dem notwendigen Engagement verfolgt. Vielmehr liefen bereits seit längerer Zeit umfangreiche Vorbereitungen für eine Nachnutzung der Gebäude.

Nach Angaben des Klinikums habe die Zusammenarbeit mit dem Studienzentrum Rotenburg in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, nicht mehr medizinisch genutzte Bereiche wirtschaftlich auszulasten und die Vermarktungsmöglichkeiten der Liegenschaft über den Gesundheitssektor hinaus zu erweitern.

Die Geschäftsführung befindet sich nach eigenen Angaben im engen Austausch mit dem Eigentümer und dessen Aufsichtsrat sowie mit weiteren regionalen Akteuren. Dazu zählen Bürgermeister Christian Weber, die Wirtschaftsförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg an der Fulda sowie das Regionalmanagement Nordhessen. In gemeinsamen Arbeits- und Abstimmungsgesprächen würden verschiedene Möglichkeiten für die künftige Nutzung der Gebäude geprüft.

Darüber hinaus würden eigene Netzwerke genutzt, um potenzielle Investoren und Interessenten anzusprechen. Dazu gehörten Kontakte zu Unternehmen unterschiedlicher Branchen, spezialisierten Projektentwicklern, Immobilienvermarktern sowie die Präsentation der Liegenschaft auf Immobilienmessen. Besonders hebt die Geschäftsführung die Unterstützung durch das Regionalmanagement Nordhessen hervor.

Nach Angaben des Klinikums ist die Nachnutzung des HKZ fester Bestandteil des laufenden Unternehmensprogramms und wird durch die Geschäftsleitung verantwortet. Unterstützung erfahre das Vorhaben unter anderem vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg, dem Regionalmanagement Nordhessen und dem Stadtmarketing Rotenburg.

Die Geschäftsführung betont abschließend, dass für sie eine erfolgreiche Nachnutzung der Liegenschaft von großer Bedeutung sei und die bisherigen Aktivitäten gemeinsam mit den beteiligten Partnern fortgesetzt würden. Gleichzeitig weist das Klinikum darauf hin, dass sich die Gebäude im Eigentum einer GmbH befinden. Eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt sei ausdrücklich gewünscht, müsse jedoch die bestehenden Eigentumsverhältnisse berücksichtigen. +++


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