Großer bundesweiter Erfolg für die heimische Wirtschaft: Die Fuldaer Werner Schmid GmbH hat bei der sechsten Verleihung des Sustainable Impact Award in Berlin den ersten Platz in der Kategorie „Generali SME EnterPrize“ für kleine und mittlere Unternehmen errungen. Die renommierte Auszeichnung wird jährlich von der WirtschaftsWoche gemeinsam mit der Generali Deutschland AG und Lavazza vergeben und würdigt Betriebe, die sich vorbildlich für Nachhaltigkeit sowie verantwortungsvolles Unternehmertum engagieren. Insgesamt wurden Preise in vier Kategorien vergeben – damit gehört das mittelständische Fuldaer Familienunternehmen zu den lediglich vier Betrieben, die in diesem Jahr mit dem Award geehrt wurden.
Der Verleihung war ein mehrwöchiger Auswahlprozess vorausgegangen, in dem eine unabhängige, zwölfköpfige Jury aus Wirtschaft, Forschung und Journalismus die Bewerbungen prüfte. Das Teilnehmerfeld erwies sich dabei als hochkarätig: Werner Schmid verwies in seiner Kategorie den Bio-Lebensmittel-Produzenten followfood GmbH sowie den Laborgerätehersteller KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH auf die weiteren Ränge. Wie Vertreter der Jury am vergangenen Dienstag in der Bundeshauptstadt hervorhoben, fiel die Entscheidung in allen Kategorien denkbar knapp aus.
Geschäftsführer Matthias Hauß und Dr. Janosch Günzel, Energiemanagementbeauftragter des Unternehmens, nahmen den Preis in Berlin persönlich entgegen. Hauß teilte die Einschätzung des Gremiums mit Blick auf das enge Rennen: „Im Rahmen der Veranstaltung wurden alle Finalisten vorgestellt und wir konnten im Laufe des Abends mit einigen weiteren Finalisten und Preisträgern sprechen. Ich bin sicher: Jeder einzelne hätte den Sieg verdient. Wir sind deshalb umso stolzer, diesen Preis mit nach Fulda nehmen zu dürfen.“
Die Jury würdigte vor allem das Umwelt- und Energiemanagement der Werner Schmid GmbH, in dem beide Geschäftsführer des Unternehmens aktiv mitarbeiten. Nachhaltigkeit, Innovationskraft und regionale Verantwortung seien spürbar fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Neben den ökologischen Maßnahmen punktete der Mittelständler auch auf sozialer Ebene: Das Engagement für benachteiligte Jugendliche im Rahmen der Initiative Perspektiva sowie das betriebliche Gesundheitsmanagement, das bereits mit dem Prädikat „Gesund Arbeiten in FD“ ausgezeichnet wurde, flossen ausdrücklich positiv in die Gesamtbewertung ein. +++





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