Stuttgart 21 droht Start mit alter Technik

Es wäre ein Schildbürgerstreich

Das baden-württembergische Verkehrsministerium sorgt sich um die Einsatzfähigkeit des künftigen Bahnhofs in Stuttgart. Das Projekt Stuttgart 21, nach Bahn-Berechnungen 8,2 Milliarden Euro teuer, drohe mit antiquierter Stellwerks- und Sicherungstechnik in Betrieb zu gehen, berichtet der “Spiegel”. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte erst vor Kurzem Milliarden für die bundesweite Modernisierung der Bahninfrastruktur in Aussicht gestellt. Doch das streicht ihm Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) offenbar derzeit kräftig zusammen. Statt der erforderlichen 1,5 Milliarden Euro sollen im kommenden Haushaltsjahr angeblich nur rund 500 Millionen für die Modernisierung und Digitalisierung bereitstehen. Damit wäre die Ausstattung des Bahnknotens Stuttgart auf dem neuesten technischen Stand nicht mehr finanzierbar. Diese allein würde nach Berechnungen des baden-württembergischen Verkehrsministeriums mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten. “Die Entscheidung, wie der Stuttgarter Hauptbahnhof signaltechnisch ausgebaut wird, muss in diesem Jahr getroffen werden”, heißt es in einem Brief des Amtschefs des Stuttgarter Verkehrsministeriums, Uwe Lahl, an Bundesfinanzstaatssekretär Werner Gatzer. “Es wäre ein Schildbürgerstreich, wenn der Bahnhof bereits im Bau technologisch veraltet wäre.” +++

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