SPD Wartburgkreis bedauert Schließung der Beratungsstelle in Bad Salzungen

„Mit dem Auslaufen der Vereinbarung fallen auch die zu erbringenden Leistungen für den Wartburgkreis weg“

Zum Jahresanfang musste der Verein Aktiv im Leben mit Behinderung seine Beratungsstelle für die Sozialberatung schließen, die er im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Wartburgkreis seit 1990 betrieben hat. Diese beinhaltete, wie auch die aktuelle Fassung, die Übernahme von Beratungsleistungen im Bereich der Sozialberatung, Antragsstellung und Schriftverkehr, Wohnberatung, sozialpädagogische Betreuung, Unterstützung bei Wiedereingliederung, Rehabilitationsmaßnahmen und weiteres mehr im Rahmen des SGB. Zur Leistungserbringung sind dazu Beratungsstellen in Eisenach und dem Wartburgkreis sowie eine Mindestzahl an Öffnungszeiten vereinbart worden, auch die notwendigen personellen Ressourcen mit entsprechender Qualifikation.

Entgegen vielen Behauptungen handelt es sich nicht um eine allgemeine Förderung des Vereins “Aktiv im Leben mit Behinderung e.V.” (ehemals Behindertenverband). Hier wurden konkret Aufgaben des Kreises nach dem SGB übernommen und finanziell erstattet. Maik Klotzbach, Vorsitzender der SPD Wartburgkreis, erklärt dazu: “Mit dem Auslaufen der Vereinbarung mit dem Verein “Aktiv im Leben mit Behinderung e.V.” (ehemals Behindertenverband) fallen auch die zu erbringenden Leistungen für den Wartburgkreis weg. Das sozialpolitische Ziel des Wartburgkreises dahinter ist uns nicht klar. Auf unsere Anfrage, wie seitens des Landratsamtes die Kompensierung dieser Leistungen vorgesehen ist und welche Kosten dadurch entstehen wurde noch nicht geantwortet.”

Noch im Frühjahr 2018, als die Eröffnung der neuen Beratungsstelle am Markt in Bad Salzungen feierlich begangen wurde, war man noch voll des Lobes seitens der Kreisverwaltung. Kein Wort vom geplanten Auslaufen der Vereinbarung. Das passte wahrscheinlich nicht in den Landratswahlkampf. Die Vorgaben aus der Vereinbarung führten noch zur Einstellung einer Mitarbeiterin. Diese musste nun wieder entlassen werden.

“Wir hoffen, dass sich für die Leistungssuchenden, insbesondere mit langjähriger Betreuung durch den Verein, keine Nachteile ergeben. Es besteht die begründete Gefahr, dass durch das Auslaufen der Vereinbarung weitere Aufgaben auf ehrenamtliche Initiativen und Vereine abgewälzt werden. Das der Verein sein soziales Engagement mit der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und dem familienentlastenden Dienst ‚Offene Hilfen‘ trotzdem fortsetzt freut uns sehr. Der Bedarf ist groß und wird weiter steigen,” erklärt Klotzbach abschließend. +++ pm

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