Sparkasse Fulda beging Wiedereröffnung ihrer Filiale in Hilders

Woide: Blick in die Historie, darf nicht zu Fehlschlüssen verleiten

Hilders. Gestern Abend luden die Vorstandsmitglieder der Sparkasse Fulda um ihren Vorsitzenden Alois Früchtl zur feierlichen Wiedereröffnung ihrer Filiale ins osthessische Hilders im Landkreis Fulda. Neben Bürgermeister Hubert Blum (SPD) und dem Landrat des Landkreises Fulda Bernd Woide (CDU), waren auch einige geladene Repräsentanten und Vertreter aus Kirche, Gesellschaft und Bildung, der Einladung zur Filial-Einweihung gefolgt.

Besondere Grußworte galten am Mittwochabend neben Landrat Bernd Woide, der gestern in Verantwortlichkeit als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Fulda agierte, Hubert Blum, Bürgermeister der Gemeinde Hilders, Mathias Dickhut (CDU), Vorsitzender der Hilderser Gemeindevertretung, sowie dem Hilderser Ortsvorsteher Matthias Etzel. Für die Kirche konnten von der Katholischen Kirchengemeinde „St. Bartolomäus“ Pfarrer Michael Möller sowie von der Evangelischen Kirchengemeinde Pfarrer Bernd Hollatz, willkommen geheißen werden. Uwe Marohn, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fulda, hieß gestern im Namen seiner Vorstandskollegen Alois Früchtl und Horst Habermehl, die Anwesenden willkommen und blickte im Rahmen seiner Moderation immer wieder auf die Historie der Sparkasse zurück. „Bei Filialeröffnungen schaue ich immer wieder gerne in die Vergangenheit, auf unsere Unternehmenshistorie. Einige unter ihnen mögen sich noch an unser 225-jähriges Jubiläum vor drei Jahren erinnern. Im Mai 1789 wurde unter Fürstbischof Adalbert III. von Harstall, dem letzten Fürstbischof von Fulda, die Städtische Vorschusskasse in Fulda gegründet. Damit rief er ein erfolgreiches Geschäftsmodell ins Leben. Die Spar-und Hilfskasse Hilders wurde heute vor genau 175 Jahren – im Jahr 1842 – eröffnet. Diese gehört zu den ältesten Urahnen der heutigen Sparkasse Fulda. Ich denke, in Bezug auf diese Rückbetrachtung, können die Hilderser Bürgerinnen und Bürger durchaus stolz sein.“

Modern, elegant, transparent, praktisch, ehrlich und unverwechselbar. So gestaltet sich das äußere und innere Erscheinungsbild der neuen Filiale in Hilders nach den Modernisierungsarbeiten. Nach den Worten von Uwe Marohn zeichnet sich diese – durch einen großzügigen „voll in die Filiale integrierten“ SB-Bereich (stehend für Selbstbedienungsbereich), durch einen offenen, barrierefreien kundenorientierten Servicebereich sowie im hinteren Bereich durch vier attraktive sowie diskrete Beratungsräumlichkeiten – davon drei in einem Beraterkubus, aus. Damit wurde das Gebäudeinnere der vorherigen Sparkassenfiliale erheblich umgestaltet, ganz so, wie es die heutigen Kunden von einer modernen und innovativen Filiale erwarten. Eine zeitgemäße und technisch topausgestatte Sparkassenfiliale, in der nach Uwe Marohn auch der Wohlfühlfaktor für den Kunden nicht zu kurz kommt. „Schön ist es geworden – hell, freundlich und modern. Ich kann die Sparkasse Fulda zu dieser neuen Filiale – nur ganz herzlich beglückwünschen und mit ihr – die Gemeinde Hilders und auch das gesamte Ulstertal“, so der Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Fulda in seinem Grußwort. In Bezug auf die Diskussionen der vergangenen Wochen und Monate im Kontext der neuen Filialstrukturen der Sparkasse Fulda, fand es Bernd Woide einmal mehr wichtig zu erwähnen, – da man in letzter Zeit des Öfteren vernehmen konnte, dass sich die Sparkasse Fulda, da sie Filialen schließe, zurückziehen würde, dass die Zeichen der Zeit und damit auch im Hinblick auf das 175-jährige Jubiläum der Sparkassen-Tradition in Hilders betrachtet, mit gestriger Wiedereröffnung, eine eindeutig andere Sprache sprechen.

Bernd Woide: „Diese Filialeröffnung ist etwas ganz Wichtiges. Häufig, wenn Filialeröffnungen begangen werden, führt unser Blick in die Vergangenheit zu Fehlschlüssen. Unser Kundenverhalten hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Heute ist der Aufwand, wenn man beispielsweise ein Sparbuch eröffnen möchte, mit einer riesen Regulatorik verbunden. Man wird von Seiten der Bankangestellten über ein Vielfaches aufgeklärt; überall muss man Unterschriften leisten. Die Bankenwelt ist auf der einen Seite komplizierter geworden und einfacher zugleich auf der anderen.“ Bürgermeister Hubert Blum verwies in seinem Grußwort auf die Wichtigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Kreditinstitutes. Viel stehe für Erfolg – auch eine Filial-Wiedereröffnung. Hier müsse man im Besonderen ihre Miterbeiter wahrnehmen, denn diese geben einer Bank erst ein Gesicht und tragen mit zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Hubert Blum: „Wir, als Gemeinde, freuen uns sehr darüber, dass die Sparkassenfiliale erneuert wurde, denn das ist auch ein Bekenntnis zu unserer Gemeinde. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Besondere Dankesworte gebührten gestern Abend nach der Schlüsselübergabe an den Hausherren, Filialleiter Herrn Andreas Mannel von Seiten des Vorstandes der Familie Goldbach für ihre Unterstützung während der Umbauphase.

Im Rahmen der Wiedereröffnung erfolgten von Seiten der Sparkasse Fulda auch einige Spenden an die in Hilders verortete Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Hier durften sich neben den beiden Kirchengemeinden die Ulstertalschule Hilders, die Mittelpunktschule „Hohe Rhön“, die Erich-Kästner-Schule Hilders sowie die Katholische Kindertagesstätte „St. Bartholomäus“, freuen.
Für die Zukunft hat sich die Sparkasse Fulda als Ziel gesetzt, künftig noch innovativer, transparenter sowie noch kundenorientierter, zu sein. Abschließend fand Uwe Marohn herzliche Worte des Dankes gegenüber den Firmen, die an den Renovierungsarbeiten der Filiale Hilders beteiligt waren. Im Besonderen nannte Marohn hier das Büro Kranz InnenArchitekten aus Göttingen, das für die Objektplanung zuständig gewesen ist. Insgesamt wurden in die Filiale 1,1 Millionen Euro investiert. Der Umtrunk in der Sparkassenfiliale wurde musikalisch umrahmt von Jacqueline Ziegler (Gesang) und Christian Horst (Keyboard). +++ jessica auth

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1 Kommentar

  1. Ich habe mir auch andere Artikel hierzu angeschaut, lesen kann es kaum nennen. Auch, wenn ich mich immer wiederhole, es ist und bleibt erschreckend, was manche abliefern. Man muss es immer wieder sagen, damit die Menschen in Osthessen, aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen. Der Sparkasse kann man danken, dass sie nicht nur Filialen schließt. Ich hoffe, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

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