Berlin. Nach Ansicht des designierten Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) müsste in Deutschland niemand hungern, wenn es die Tafeln nicht gäbe. Das sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir haben eines der besten Sozialsysteme der Welt.“ Die gesetzliche Grundsicherung werde mit großem Aufwand genau bemessen und regelmäßig angepasst, sagte das CDU-Präsidiumsmitglied. Hartz IV bedeute nicht Armut, sondern sei die Antwort der Solidargemeinschaft auf Armut. „Damit hat jeder das, was er zum Leben braucht“, sagte Spahn. „Mehr wäre immer besser, aber wir dürfen nicht vergessen, dass andere über ihre Steuern diese Leistungen bezahlen.“ Der künftige Gesundheitsminister wandte sich gegen Kritik an der Entscheidung der Essener Tafel, vorerst nur noch Menschen mit deutschem Pass aufzunehmen. Junge Männer träten dort „derart dreist und robust auf, dass Ältere oder Alleinerziehende keine Chance mehr haben, auch etwas von den Lebensmitteln abzubekommen“, sagte Spahn. „Dass dann Maßnahmen ergriffen werden, finde ich richtig.“
Spahn will AfD-Wähler zurückgewinnen
Spahn hält es für möglich, Hunderttausende AfD-Wähler zurückzugewinnen. „Eine Million Wähler, die mal CDU gewählt haben und jetzt AfD, sind doch keine verlorenen Nazis“, sagte Spahn den Zeitungen weiter. „Sie will ich wieder von der Union überzeugen. Wir stehen für Zusammenhalt und nicht für Spaltung – und wir lösen Probleme.“ Gleichzeitig forderte der designierte Gesundheitsminister die CDU zur Schärfung ihres Profils auf: „Nach mittlerweile zwölf Jahren Regierungsverantwortung braucht die CDU als Partei erkennbares Profil, das sich deutlich von dem der SPD unterscheidet.“ Spahn schloss gemeinsames Stimmverhalten mit der AfD in deutschen Parlamenten ausdrücklich nicht aus. „Dass die AfD im Bundestag oder in Landtagen mal mit der Union stimmt, wird sich nicht vermeiden lassen“, sagte er. „Aber eine vereinbarte Zusammenarbeit kann es mit einer Partei, die mit Rassismus spielt, nicht geben.“ Der künftige Gesundheitsminister äußerte sich skeptisch zu Forderungen, die AfD vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. „Es gibt Landesämter für Verfassungsschutz, die entscheiden über Beobachtung nach politischer Färbung“, sagte er. „Ich will die Auseinandersetzung politisch gewinnen.“ AfD-Politiker wie Björn Höcke „äußern sich rassistisch, antidemokratisch und antisemitisch, sie hetzen und spalten“, sagte er. „Jeder, der diese Partei wählt, muss wissen, wen er damit unterstützt.“ +++

Herr Spahn ist ja designierter Gesundheitsminister. Da kann er mal beweisen, ob er Eier in der Hose hat und bereit ist, sich mit der mächtigen Pharmalobby und den Ärztefunktionären anzulegen, um tatsächliche Verbesserungen in der Versorgung kranker Menschen, die es übrigens auch unter den Hartz IV Empfängern gibt, zu erreichen. Ich sage da nur Zwei Klassen Medizin. Karl Lauerbach kann ihm da sicher einige Tipps geben! Horst Seehofer hat sich daran vor vielen Jahren schon mal die Zähne ausgebissen.
Und seine dummen Sprüche zu Hartz IV kann er sich schenken. So manch ein Arbeitsloser, der ins Hartz IV rutscht, weil er psychisch oder physisch krank ist, wäre schon längst wieder in Lohn und Brot, wenn wir nicht ein so beschissenes, und nur auf Gewinnmaximierung ausgelegtes Gesundheitssystem hätten, das an der Heilung von Krankheiten schon lange kein Interesse mehr hat.
Bestes Beispiel: Grippewelle. Wie viele Menschen in Deutschland haben sich im vergangenen Herbst impfen lassen und wurden jetzt trotzdem krank? Warum eigentlich?
Und wieviel nutzloser Scheiss wird immer noch Patienten von gewissenlosen Ärzten und skrupellosen Apothekern jeden Tag für teuer Geld angedreht OHNE JEGLICHEN NUTZEN?
DAS wären mal ernsthafte Themen für den Herrn Spahn. Aber das hier liest der saubere Herr mit seinem Luxusgehalt in Berlin sicher sowieso nicht.
Willkommen in der Abgehobenheit der Berliner Republik!
Der designierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sorgt mit Interviewaussagen zu Hartz IV für Verstimmungen in der GroKo – und bei sehr vielen Bürgern.
Spahn will AfD-Wähler zurückgewinnen
Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn wird immer absurder! –
Wie bei seinem Ex-CDU-Parteifreund Martin Hohmann (AfD – MdB) aus Fulda, spukt doch in den Köpfen der meisten AfD-Wähler der Ungeist des 3. Reichs herum, den sie jetzt in der AfD so richtig ausleben können!
Auf den Internetseiten der AfD Fulda gibts unzählige widerwärtige Beispiele.
Der frühere Fuldaer Bürgermeister Wolfgang Dippel (CDU): „Die aktuellen AfD-Wähler waren früher unsere Freunde. Wir haben sie verloren. Nun dürfen wir sie nicht abstoßen, sondern wiedergewinnen.“ –
Über solche Statements bin ich immer wieder äußerst entzückt, beweist es doch, dass das Gedankengut aus dem 3. Reich sich in den Köpfen konserviert hat und bis heute reiche Früchte trägt. Ein Umdenken hat also nicht stattgefunden – und das sind CDU-Freunde?!, die man in die Reihen zurückholen will!
Armes Fulda!
Nicht die Höhe des ALG II ist das Problem, sondern wie schnell man z.B. bei Arbeitslosigkeit hineingeraten kann und dann genauso viel erhält wie jedes arbeitsscheue Subjekt
Spahn ist ein 2-Klassenvertreter: 2-Klassenmedizin, 2-Klassengesellschaft etc. Auf welcher Seite steht er jeweils? Spahn ist Freund der Reichen und Gegner der Armen, Freund der (wohlhabenden) Deutschen und Gegner der Flüchtlinge, Freund der Männer und Gegner der Frauen! So klar ist die Welt!
Ach der Herr Spahn-regelmäßige Entgleisungen sind sein Markenzeichen. Erinnert sei nur daran, dass er schon als Mitglied der Jungen Union mit rigorosen Äußerungen von sich Reden machte. Hier ging es die Leistungseinschränkung der Gesundheitsversorgung von älteren Mitmenschen.Eine, dem einzelnen Bürger zugewandte, Politik ist von ihm sicher auch in Zukunft nicht zu erwarten
Mit solchen niveaulosen Sprüchen treibt man noch mehr Wähler zur AFD.
Herr Spahn zeigt wieder mal seine Unfähigkeit. Gerade hat die Bertelsmann-Stiftung festgestellt, dass die Berechnung des „Lebensnotwendigen“ mit falschen Zahlen vorgenommen wurde. Der Hinweis Spahns, dass ja alles über Steuern bezahlt werden muss, ist richtig; er deutet aber darauf hin, dass es ihm mehr um den Schutz der Wohlhabenden vor Steuererhöhungen geht, als um den Schutz derjenigen, die der Hilfe des Staates bedürfen.