Schlüchtern erhält 2,332 Millionen Euro Fördermittel aus Programm „Lebendige Zentren“

Ein weiterer Meilenstein für die Innenstadtentwicklung

Jürgen Heil, Kerstin Baier-Hildebrand, Luise Meister, Ingrid Möller, Willi Staaf, Lydia Kohlhepp, Thomas Rau, Reinhold Baier, Matthias Möller, Hans Konrad Neuroth. (v.l) foto: privat

Die Stadt Schlüchtern erhält aus dem Städtebauprogramm „Lebendige Zentren“ Fördermittel in Höhe von 2,332 Millionen Euro. Darüber berichtet Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) in einer Pressemitteilung. Das Städtebauprogramm wurde vom hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 37,5 Millionen Euro aufgelegt. Schlüchtern erhält nach der Stadt Gudensberg im Schwalm-Eder-Kreis die zweithöchste Einzelsumme.

Die 2,332 Millionen Euro sind laut Ministerium für die Projekte in der Schlüchterner Innenstadt vorgesehen. Vera Neisen begleitet mit NH Projektstadt den Bereich aktive Kerne der Stadt Schlüchtern und ist als Projektleiterin maßgeblich beteiligt, Fördermittel zu generieren. Sie geht genauer ins Detail, wofür die Landesmittel in Schlüchtern vorgesehen sind. „Es handelt sich um den Stadtplatz, den Stadthallenvorplatz, die Beleuchtung der Innenstadt, Fassaden sowie die ehemalige Synagoge“, berichtet Neisen. Die Projektmanagerin berichtet weiter: „Die ehemalige Synagoge ist ein Herzensprojekt des Landes. Vertreter des Landes hatten dies bereits während eines Ortstermins in Schlüchtern deutlich gemacht.“

„Ich bin sehr glücklich über diese Förderung“, sagt Matthias Möller: „Es wird honoriert, dass wir in Schlüchtern mutig sind und viel bewegen wollen.“ In seiner Amtszeit seien nun insgesamt knapp 18,4 Millionen Euro an Fördermitteln nach Schlüchtern geflossen. „So können wir die Innenstadt maßgeblich entwickeln und weiter viel investieren.“ Die Fördermittel schonten freilich den Haushalt, der trotz der vielen Investitionen seit Jahren mit guten und ausgeglichenen Ergebnissen aufwarte. Möller: „Das schaffen wir auch dieses Jahr wieder. Wir haushalten mutig und gleichzeitig vernünftig.“

Mit dem Städtebauprogramm „Lebendige Zentren“ werden Projekte gefördert, die Innenstädte und Ortszentren beleben und weiterentwickeln. Dabei geht es um bessere Aufenthaltsqualität durch Grünflächen und nachhaltige Mobilitätsformen, um privates Engagement, Schaffung von Wohnraum oder mehr Angebote für Bürgerinnen und Bürger. Ein Beispiel sind leerstehende Immobilien, die revitalisiert werden und damit die Versorgung vor Ort verbessern können. Im Jahr 2021 werden 41 Standorte in 42 Städten und Gemeinden mit insgesamt 37,438 Millionen Euro gefördert. Die Kosten teilen sich der Bund und das Land Hessen. +++ pm

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Demokratie braucht Teilhabe!