Schäuble beliebtester Spitzenpolitiker

Geradezu abgestürzt ist Martin Schulz

Wolfgang Schäuble (CDU)
Wolfgang Schäuble (CDU)

Berlin. Wolfgang Schäuble (CDU) ist weiterhin der beliebteste Spitzenpolitiker in Deutschland. Das ist ein Ergebnis des ZDF-Politbarometers, erhoben von der Forschungsgruppe Wahlen, das am Freitag veröffentlicht wurde. Auf einer Bewertungs-Skala von +5 bis -5 kommt Schäuble unverändert auf einen Durchschnittswert von 1,9. Dahinter folgen Sigmar Gabriel mit deutlich verbesserten 1,7 (vor drei Wochen: 1,3), Angela Merkel mit 1,4 (1,2), Cem Özdemir mit 1,1 (0,9), Andrea Nahles mit 0,3 (0,4), Markus Söder mit ebenfalls 0,3 (0,0), Sahra Wagenknecht mit 0,2 (0,1), Christian Lindner mit unveränderten 0,2 und Horst Seehofer mit 0,2 (-0,3).

Geradezu abgestürzt ist Martin Schulz, der nur noch auf -0,9 kommt (Februar I: 0,0). Vor einem Jahr lag er noch mit +2,0 auf Platz eins der Top Ten. Während der zurückgetretene SPD-Vorsitzende gerade auch bei den SPD-Anhängern einen massiven Ansehensverlust hinnehmen muss, ist bei Sigmar Gabriel das Gegenteil zu beobachten. Aber auch außerhalb der eigenen Parteianhängerschaft wird seine Arbeit sehr positiv bewertet. So fänden es 67 Prozent aller Befragten und 77 Prozent der SPD-Anhänger gut, wenn er in einer neuen Bundesregierung Außenminister bleiben würde (nicht gut: 24 Prozent bzw. 17 Prozent). Wenn Angela Merkel wieder Kanzlerin wird, fänden das 52 Prozent aller Befragten gut und 44 Prozent nicht gut. Bei den CDU/CSU-Anhängern sprechen sich 85 Prozent für eine weitere Kanzlerschaft von Angela Merkel aus und 13 Prozent dagegen. Ähnlich wie in der Vergangenheit spricht sich nur ein gutes Drittel (35 Prozent) der Unions-Anhänger für eine konservativere Ausrichtung der CDU aus, während 61 Prozent mit dem aktuellen Kurs zufrieden sind oder sogar weniger traditionell-konservative Positionen befürworten.

Bei den SPD-Anhängern plädieren 43 Prozent für mehr linke Positionen in der SPD und 53 Prozent wollen entweder keine Änderung am Kurs der SPD oder sind sogar für eine weniger linke Profilierung. Eine Mehrheit von 53 Prozent der Befragten ist gegen ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge, die nicht die neueste Abgas-Norm haben, wenn die Grenzwerte bei Luftschadstoffen überschritten sind. 43 Prozent sind für entsprechende Fahrverbote. Trotz der Freilassung des Journalisten Deniz Yücel durch die Türkei und einer verbalen Entspannung auf Regierungsebene sind 93 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Beziehungen zur Türkei eher schlecht sind und nur 5 Prozent halten sie für eher gut. Für 92 Prozent ist die Türkei kein vertrauenswürdiger Partner. Die Interviews wurden in der Zeit vom 20. bis 22. Februar 2018 bei 1.360 Wahlberechtigten telefonisch erhoben. +++

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