Radinfrastruktur: Hosenfeld und Tann bekommen Fördermittel

Finanzhilfe aus Sonderprogramm „Stadt und Land

Aus dem gemeinsamen Bund-Länderprogramm erhält die Stadt Tann 813.600 Euro für den Radwegeausbau, Hosenfeld bekommt 563.400 Euro Fördermittel. Mit Geld aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ unterstützt der Bund in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen die Gemeinde Hosenfeld beim Ausbau von drei Radwegeabschnitten. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für das Projekt in Hosenfeld belaufen sich auf 626.000 Euro, für das Projekt in Tann belaufen sich die Kosten auf 983.000 Euro.

Der Ausbau in Hosenfeld betrifft die Abschnitte Hainzell-Schletzenhausen, Pfaffenrod-Poppenrod und Poppenrod-Jossa, wo insgesamt knapp 1,6 Kilometer geschotterte Wirtschaftswege drei Meter breit asphaltiert werden. Hierdurch entsteht eine durchgängige Verbindung vom südlichen zum nördlichen Gemeindegebiet, zu den Nachbargemeinden und an das überregionale Radwegenetz. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Juni 2022 und sollen im August 2022 abgeschlossen sein.

Die Stadt Tann (Rhön) bekommt Unterstützung beim Bau eines Radwegs zwischen den Stadtteilen Wendershausen und Hundsbach. Die knapp 1,8 Kilometer lange Strecke besteht aktuell aus Schotter- und Wiesenwegen und soll bis 3,5 Meter breit asphaltiert werden. Der Radweg verläuft parallel zum Gewässer „Weid“ von Wendershausen über den Weiler Herdathurm zur Kreisstraße 33 beim Weiler Dippach. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Sommer 2022 und sollen Ende 2023 abgeschlossen sein. Von Wendershausen ist auf kurzen Wegen die Kernstadt von Tann erreichbar, wo sich vielfältige Einrichtungen der Nahversorgung befinden. Außerdem verlaufen dort der Hessische Radfernweg R3 sowie die Eurovelo-Route 13 „Iron Curtain Trail“.

Bundesminister Andreas Scheuer: „Ich freue mich, dass unsere Rekordmittel vor Ort eingesetzt werden und damit direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Für sie heißt es dann nur noch: Aufsteigen und Losfahren. Damit kommen wir meinem Ziel wieder ein Stück näher: Deutschland wird Fahrradland! Das Geld dafür ist da: Bis 2023 stellen wir die Rekordsumme von 1,46 Milliarden Euro bereit. Mit unserem Finanzhilfe-Sonderprogramm Stadt und Land verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich. Wir unterstützen die Länder und Kommunen z.B. beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Fahrradparkplätzen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Denn eines ist klar: Je besser und sicherer die Radwege, umso größer die Lust, auf das Fahrrad zu steigen.“

Minister Al-Wazir wies darauf hin, dass auch das Land umfangreiche Mittel für den Radverkehr bereitstellt: „Aus dem Landeshaushalt stehen bis 2023 rund 76,5 Millionen Euro für kommunale Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr zur Verfügung. Damit werden wir den Radverkehr in Hessen noch attraktiver machen. Die Verkehrswende, besonders im Rad- und Fußverkehr, findet vor Ort statt. Ich rufe deshalb die Kommunen dazu auf, diese Chance jetzt zu ergreifen und mit mutigen Schritten voranzugehen.“

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU im Hessischen Landtag, Markus Meysner freut sich über weitere Fahrradweg-Projekte in seinem Wahlkreis, die mithilfe des Sonderprogramms „Stadt und Land“ entstehen. +++

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