Opel will ab 2021 Wasserstoff-Autos testen

Opel-Chef offen für Vier-Tage-Woche

Der Autohersteller Opel will beim Thema alternative Antriebskonzepte auch auf Wasserstoff setzen. „Wir sind der Meinung, dass Wasserstoff in größeren Fahrzeugen wie einem Zafira Life oder Vivaro sehr interessant sein kann“, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Vorteilhaft sei vor allem der sehr schnelle Ladevorgang. Im kommenden Jahr werde das Wasserstoff-Kompetenzzentrum des Herstellers am Stammsitz in Rüsselsheim eine Testflotte aufstellen.

Wenn die Technik gut ankomme, würden „relativ schnell“ Serienmodelle folgen, sagte Lohscheller den Funke-Zeitungen: „Mit Sicherheit werden wir keinen Wasserstoff-Corsa bauen. Ein Kleinbus wie der Zafira Life wäre aber denkbar.“ Der Opel-Chef glaubt zudem an eine Zukunft für den Dieselmotor: „Der Diesel hat nach wie vor viele Vorteile wie einen niedrigeren CO2-Ausstoß und geringere Unterhaltskosten.“ Der Diesel-Anteil sei seit einiger Zeit wieder stabil. „Und ich glaube, das wird auch noch eine Weile so bleiben.“

Opel-Chef offen für Vier-Tage-Woche

Opel-Chef Michael Lohscheller hat sich offen für den Vorstoß der Gewerkschaft IG Metall gezeigt, mit einer Vier-Tage-Woche Arbeitsplätze in der Autoindustrie zu retten. „Prinzipiell sind wir für alle Ideen offen. Die Vier-Tage-Woche kann dabei helfen, Arbeitsplätze zu sichern“, sagte Lohscheller den Zeitungen weiter. Opel nutze momentan jedoch das Instrument der Kurzarbeit, schränkte der Geschäftsführer ein. „Derzeit erleben wir einen umfassenden Strukturwandel in der Branche. Da muss man erst einmal im Detail diskutieren, welche Instrumente am sinnvollsten sind.“ +++

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Letzte Aktualisierung: 28.09.2022, 05:22 Uhr
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