Özdemir kritisiert in Unionsstreit über Asylpolitik Seehofer

Es gehe "gerade um sehr viel für die Welt"

Grünen-Chef Cem Özdemir
Cem Özdemir Grüne

Berlin. Grünen-Politiker Cem Özdemir hat im Unions-internen Streit um die Asylpolitik Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) kritisiert. “Es kann nicht sein, dass die CSU aus der Perspektive der bayerischen Landtagswahl heraus im Alleingang über die Zukunft Europas entscheidet”, sagte der frühere Grünen-Chef der “Welt”. Der Preis für eine Verständigung zwischen CDU und CSU dürfe nicht der Stillstand oder gar das Scheitern der Europäischen Union sein, “indem Merkel an die Kette gelegt wird und Präsident Macron an der langen Leine verhungert.” Özdemir wollte “nicht über Vertrauensfragen, Neuwahlen oder die Zukunft von Frau Merkel” spekulieren. Es gehe “gerade um sehr viel für die Welt, in der meine Kinder aufwachsen. Aber glauben Sie mir: Ich werde innerhalb wie außerhalb des Parlaments mit all meiner Leidenschaft immer für europäische Mehrheiten in Deutschland kämpfen.” Auf die Frage nach der Haltung der Grünen im hypothetischen Fall einer sich verschärfenden Koalitionskrise und einer Vertrauensfrage Merkels sagte Özdemir, dass solche Fragen sich dann beantworten, wenn sie sich konkret stellen. “Und wenn Sie sich an die Jamaika-Verhandlungen erinnern, dann wissen Sie, wer das ganze `verlindnert` hat und wer damals bereit war, für Kompromisse zugunsten des Landes Parteiinteressen zurückzustellen.” +++

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