Der Soziale Wohnungsbau, die im Bermudadreieck ansässige Gastronomie, der Nahverkehrsplan, als auch das zurzeit heikel diskutierte Thema Straßenausbaubeiträge sowie die Feinstaub- und Stickoxidbelastung in der Stadt – über diese und andere Themen haben wir vor Kurzem mit dem Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, gesprochen. Ferner war auch die Sauberkeit – vor allem in der Innenstadt Fuldas bei unserem Interview ein Thema. Vor allem letztgenanntes Thema ist derzeit besonders auffällig. Wie uns Wingenfeld im Gespräch verriet, sei auch ihm persönlich die zunehmenden, illegalen Deponien – vor allem auch außerhalb der Kernstadt auf den Grünflächen aufgefallen. Was uns Fuldas Oberbürgermeister auf eine Hypothese hierzu und zu anderen Themen sagte, erfahren Sie im Interview. +++ ja
Sie können unterhalb dieses Artikels einen Kommentar abgeben. Wir freuen uns auf Ihre Meinungsäußerung! - Wir freuen uns auch, wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen!
@Fuchs
Was die Müllproblematik angeht stimme ich Ihnen voll zu. Hier müsste es wesentlich mehr und höhere Strafen und entsprechende Kontrollen geben.
Meiner Erfahrung nach schmeißen die Leute auch ihren Müll auf den Boden, wenn der Mülleimer selbst nur wenige Meter entfernt steht.
Wenn man aber dann sieht, dass selbst Kinder achtlos alles Mögliche auf den Boden werfen und die Eltern das völlig kalt lässt frage ich mich, woran das wohl liegt.
Vielleicht fehlt es einfach – wie schon Wingenfeld sagte – am nötigen Respekt der Leute vor der Umwelt und vielleicht sogar vor der eigenen Umgebung, in der man wohnt.
Wo viele „Abgehängte“, von Sozialleistungen Abhängige sowie Geringverdiener wohnen wird auch viel Müll achtlos weggeworfen. Die Verrohung der Gesellschaft (Sachsen) kommt dazu. Wie man da effektiv dagegen steuern soll weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Es ist nur traurig, das jeden Tag aufs Neue zu sehen.
Übrigens: bin selbst Hauswart in einer großen Wohnanlage und bemühe mich, diese halbwegs sauber zu halten. Auch wenn das nicht immer einfach ist.
Wirkliches Elend beginnt dort, wo man selbst im Müll und Dreck lebt und man selbst das völlig ignoriert. Dann kommen die Ratten und anderes Ungeziefer. Und dann wird es richtig schlimm! Es liegt an JEDEM Einzelnen, ob er es soweit kommen lässt!
Sauberkeit und Ordnung ist ein kostenloser Luxus, den sich JEDER leisten kann, egal wie viel Geld er monatlich zur Verfügung hat!
Es sei denn, man lässt sich völlig hängen!
Nachtrag:
In einer Welt, in der die Reichen und Mächtigen keine Moral und keinen Anstand mehr besitzen; in einer Welt, in der Menschen (Flüchtlinge) wie Vieh behandelt, abgelehnt und abgeschoben werden; in einer Welt, in der die Armen immer weniger und die Reichen immer mehr haben hat niemand mehr Lust, auf den Müll in den Straßen zu achten, weil die Gesellschaft selbst nur noch aus Müll, Korruption und Vetternwirtschaft besteht.
Mangelnde Sauberkeit ist eben auch ein Teil des mangelnden Respekts der Bürgerinnen und Bürger vor der Stadt, seiner Verwaltung und seinen Repräsentanten.
Wer sich also wie Herr Dr. Wingenfeld über die Zustände beklagt sollte sich erst mal an die eigene Nase fassen und mal darüber nachdenken, was eigentlich sein Job in dieser Stadt sein sollte.
Lustig ausgerechnet von diesem OB das Wort „Sauberkeit“ zu hören.
Mauscheleien und Postenschacherei bei Grundstücksgeschäften gehören wohl nicht zur Abteilung Schmutz. Ebenso wenn man mit Hilfe der Stadt langjährige Mieter (L14) von ihrem Grundstück vertreibt, um dort lukrative Neubauten zu errichten oder (Galgengraben) Bürgerinitiativen dazu missbraucht, Interessen gewisser „Intellektueller“ durchzusetzen.
Und dass ein halbseidener Steuerberater nun im Haupt- und Finanzausschuss ganz ungestört seinen „Geschäften“ nachgehen kann gehört in Fulda ebenfalls nicht zur Abteilung „schmutzig“.
Diesem OB glaube ich kein einziges Wort mehr. Er vertritt nur noch die Interessen der Reichen dieser Stadt. Für die einfachen Bürgerinnen und Bürger hat er in Wahrheit nichts aber auch gar nichts übrig.
Herr Dr. Wingenfeld ist sehr gut zu verstehen, allerdings ist der Fragesteller nicht zu sehen und kaum zu hören. Bitte achtet in Zukunft, dass das Mikro auch der Fragesteller bekommt. Vielen Dank!
Das mit dem Dreck und Müll wurde bisher totgeschwiegen. Danke für dieses Interview und diese sehr wichtige Frage. Herr Wingenfeld sollte trotz der nicht ganz zufriedenstellenden Antwort handeln. (Das er diese so offen beantwortet, wundert mich.) Es gibt genug Personal die für eine saubere Stadt sorgen können. Wie schon erwähnt, man kann auch Strafen verhängen, denn anders scheint es nicht zugehen. Oder hat Herr Wingenfeld Angst Wähler zu verlieren?
Auf dem linken Auge blind: Es geht nicht unbedingt immer um mehr Personal. Das Ordnungsamt ist personell gut ausgestattet. Wir beobachten wie eifrig grüne Zettel an Autoscheiben gesteckt werden. Aber glauben sie, dass gelbe Säcke, die eine Woche vor Abholung bereits auf dem Gehweg liegen und alleine oder durch Ratten aufgeplatzt sind das Interesse der “Parkkontrolleure” wecken?
Wo keine Strafen, da viel Müll…
Die Antwort von Herrn Dr. Wingenfeld zur Verschmutzung der Stadt ist in der Tat unbefriedigend. Appelle alleine reichen nicht. Das ist doch nun hinglänglich deutlich geworden. Es gibt eine klare städtische Satzung, nach der Umweltverschmutzungen geahndet werden können. Leider findet das in Fulda gefühlt überhaupt nicht statt. Es geht leider nur über die Methode Erziehung: Wer Zigarettenkippen und anderes achtlos wegwirft, muss mit einen Ordnungsgeld belegt werden. Wenn dies täglich zehn- bis zwanzigmal praktiziert wird, wird sich das herumsprechen. In den asiatischen Ländern geht das auch nicht immer ohne Strafen: Beispiel Singapur – hier kostet es sehr viel Geld, wenn man etwas wegwirft. Aber auch in den Nachbarländern ist es sauberer, z. B. in Tschechien; selbst in der Hauptstadt Prag sucht man lange nach Zigarettenkippen auf den Straßen. Nur in Fulda braucht man da nicht lange suchen.
@Fuchs
Was die Müllproblematik angeht stimme ich Ihnen voll zu. Hier müsste es wesentlich mehr und höhere Strafen und entsprechende Kontrollen geben.
Meiner Erfahrung nach schmeißen die Leute auch ihren Müll auf den Boden, wenn der Mülleimer selbst nur wenige Meter entfernt steht.
Wenn man aber dann sieht, dass selbst Kinder achtlos alles Mögliche auf den Boden werfen und die Eltern das völlig kalt lässt frage ich mich, woran das wohl liegt.
Vielleicht fehlt es einfach – wie schon Wingenfeld sagte – am nötigen Respekt der Leute vor der Umwelt und vielleicht sogar vor der eigenen Umgebung, in der man wohnt.
Wo viele „Abgehängte“, von Sozialleistungen Abhängige sowie Geringverdiener wohnen wird auch viel Müll achtlos weggeworfen. Die Verrohung der Gesellschaft (Sachsen) kommt dazu. Wie man da effektiv dagegen steuern soll weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Es ist nur traurig, das jeden Tag aufs Neue zu sehen.
Übrigens: bin selbst Hauswart in einer großen Wohnanlage und bemühe mich, diese halbwegs sauber zu halten. Auch wenn das nicht immer einfach ist.
Wirkliches Elend beginnt dort, wo man selbst im Müll und Dreck lebt und man selbst das völlig ignoriert. Dann kommen die Ratten und anderes Ungeziefer. Und dann wird es richtig schlimm! Es liegt an JEDEM Einzelnen, ob er es soweit kommen lässt!
Sauberkeit und Ordnung ist ein kostenloser Luxus, den sich JEDER leisten kann, egal wie viel Geld er monatlich zur Verfügung hat!
Es sei denn, man lässt sich völlig hängen!
Nachtrag:
In einer Welt, in der die Reichen und Mächtigen keine Moral und keinen Anstand mehr besitzen; in einer Welt, in der Menschen (Flüchtlinge) wie Vieh behandelt, abgelehnt und abgeschoben werden; in einer Welt, in der die Armen immer weniger und die Reichen immer mehr haben hat niemand mehr Lust, auf den Müll in den Straßen zu achten, weil die Gesellschaft selbst nur noch aus Müll, Korruption und Vetternwirtschaft besteht.
Mangelnde Sauberkeit ist eben auch ein Teil des mangelnden Respekts der Bürgerinnen und Bürger vor der Stadt, seiner Verwaltung und seinen Repräsentanten.
Wer sich also wie Herr Dr. Wingenfeld über die Zustände beklagt sollte sich erst mal an die eigene Nase fassen und mal darüber nachdenken, was eigentlich sein Job in dieser Stadt sein sollte.
Lustig ausgerechnet von diesem OB das Wort „Sauberkeit“ zu hören.
Mauscheleien und Postenschacherei bei Grundstücksgeschäften gehören wohl nicht zur Abteilung Schmutz. Ebenso wenn man mit Hilfe der Stadt langjährige Mieter (L14) von ihrem Grundstück vertreibt, um dort lukrative Neubauten zu errichten oder (Galgengraben) Bürgerinitiativen dazu missbraucht, Interessen gewisser „Intellektueller“ durchzusetzen.
Und dass ein halbseidener Steuerberater nun im Haupt- und Finanzausschuss ganz ungestört seinen „Geschäften“ nachgehen kann gehört in Fulda ebenfalls nicht zur Abteilung „schmutzig“.
Diesem OB glaube ich kein einziges Wort mehr. Er vertritt nur noch die Interessen der Reichen dieser Stadt. Für die einfachen Bürgerinnen und Bürger hat er in Wahrheit nichts aber auch gar nichts übrig.
Herr Dr. Wingenfeld ist sehr gut zu verstehen, allerdings ist der Fragesteller nicht zu sehen und kaum zu hören. Bitte achtet in Zukunft, dass das Mikro auch der Fragesteller bekommt. Vielen Dank!
Das mit dem Dreck und Müll wurde bisher totgeschwiegen. Danke für dieses Interview und diese sehr wichtige Frage. Herr Wingenfeld sollte trotz der nicht ganz zufriedenstellenden Antwort handeln. (Das er diese so offen beantwortet, wundert mich.) Es gibt genug Personal die für eine saubere Stadt sorgen können. Wie schon erwähnt, man kann auch Strafen verhängen, denn anders scheint es nicht zugehen. Oder hat Herr Wingenfeld Angst Wähler zu verlieren?
Auf dem linken Auge blind: Es geht nicht unbedingt immer um mehr Personal. Das Ordnungsamt ist personell gut ausgestattet. Wir beobachten wie eifrig grüne Zettel an Autoscheiben gesteckt werden. Aber glauben sie, dass gelbe Säcke, die eine Woche vor Abholung bereits auf dem Gehweg liegen und alleine oder durch Ratten aufgeplatzt sind das Interesse der “Parkkontrolleure” wecken?
Wo keine Strafen, da viel Müll…
Die Antwort von Herrn Dr. Wingenfeld zur Verschmutzung der Stadt ist in der Tat unbefriedigend. Appelle alleine reichen nicht. Das ist doch nun hinglänglich deutlich geworden. Es gibt eine klare städtische Satzung, nach der Umweltverschmutzungen geahndet werden können. Leider findet das in Fulda gefühlt überhaupt nicht statt. Es geht leider nur über die Methode Erziehung: Wer Zigarettenkippen und anderes achtlos wegwirft, muss mit einen Ordnungsgeld belegt werden. Wenn dies täglich zehn- bis zwanzigmal praktiziert wird, wird sich das herumsprechen. In den asiatischen Ländern geht das auch nicht immer ohne Strafen: Beispiel Singapur – hier kostet es sehr viel Geld, wenn man etwas wegwirft. Aber auch in den Nachbarländern ist es sauberer, z. B. in Tschechien; selbst in der Hauptstadt Prag sucht man lange nach Zigarettenkippen auf den Straßen. Nur in Fulda braucht man da nicht lange suchen.