Maaßen muss Posten räumen

Deutsch, Bundestag

Der bisherige Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, wechselt ins Bundesinnenministerium. Maaßen soll in Zukunft Staatssekretär im Bundesministerium des Innern werden. "Bundesinnenminister Horst Seehofer schätzt seine Kompetenz in Fragen der öffentlichen Sicherheit, allerdings wird Herr Maaßen im Ministerium nicht für die Aufsicht über das Bundesamt für Verfassungsschutz zuständig sein", hieß es in einer Erklärung, die am Dienstagnachmittag nach einem Treffen der Spitzen von CDU, CSU und SPD im Bundeskanzleramt verbreitet wurde. Einzelheiten zu den jeweiligen Zuständigkeiten sollen am Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. +++


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1 Kommentar

  1. Der Verfassungsschutz-Chef ist der Berliner Inquisition zum Opfer fallen. Er ist ein Ketzer, der es wagte, Skepsis gegenüber der offiziellen Wahrheit zu äußern. Mit Maaßen gab es einen hochrangigen Funktionär, der es wagte, die orwellsche Umdeutung der Fakten zumindest zu hinterfragen. Er wollte untersuchen und hinterfragen, was die Kanzlerin für wahr erklärt hatte – das Äquivalent dazu, im Mittelalter die Existenz Gottes oder die Autorität der Kirche zu hinterfragen.
    Maaßens Vergehen also: Er hatte es gewagt Kanzlerin Merkel zu widersprechen. Merkel hatte in einer gewagten DDR-Diktion und unter Berufung auf einen linksextremen Twitterkanal die Behauptung erhoben, in Chemnitz habe es „Zusammenrottungen“ und „Hetzjagden“ auf Ausländer gegeben.
    Nichts dergleichen ließ sich danach nachweisen – Hans-Georg Maaßen zeigte sich charakterstark und ließ sich nicht für irgendwelche Fake-News missbrauchen. Wie andere Fachleute, Augenzeugen, ein Polizeipräsident und ein Ministerpräsident auch redete Maaßen Klartext: In Chemnitz habe es keine Hetzjagden gegeben.
    Infolge wurde er von den Vertretern des Berliner Wahrheitssystems angegriffen, wie Häretiker eben angegriffen werden, damals wie heute. Man forderte den beruflichen Scheiterhaufen, sprich die öffentliche Entlassung mit Schmach und Schande.
    Der Behördenchef musste wohl gehen, weil er Skepsis an der per Kanzlerdekret verkündeten Wahrheit geäußert hatte. Als Nächster wird wohl Seehofer bald von der heiligen merkelschen Inquisition gegangen werden. Merkel und ihre öffentlich rechtlichen Helfer führen Deutschland damit in ein neues Mittelalter, wo die Wahrheit nicht herausgefunden, sondern politisch verkündet wird.
    Ein chinesisches Sprichwort sagt: Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd (oder einen neuen Job). Und so ist es ja nun auch gekommen.
    Die Mitarbeiter in unseren Sicherheitsdiensten wird diese „politisch-korrekte“ Vorgehensweise noch weiter in die Frustration treiben.

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