Spendenbereitschaft zeigt sich oft dort am deutlichsten, wo Hilfe unmittelbar vor der eigenen Haustür ankommt. In Fulda und Hünfeld ist dafür seit Jahren der Lions-Adventskalender ein verlässliches Beispiel. Aus den Erlösen der Adventskalender-Activity 2025 hat der Lions Club Fulda Anfang Mai weitere 15.000 Euro an soziale Projekte in der Region übergeben und damit sein lokales Engagement fortgesetzt.
Mit 11.000 Euro unterstützt der Club das Projekt „Rosenbrot – ein guter Ort für Kinder“ des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Fulda. Weitere 4.000 Euro gingen an die Aktion Hünfelder Sorgenkinder e.V. Bereits im März 2026 hatte der Lions Club Fulda eine zweckgebundene Spende an das Kinderhaus von antonius übergeben. Die jüngsten Zuwendungen sind Teil eines Gesamterlöses von rund 26.000 Euro, den die Verantwortlichen aus der Adventskalender-Aktion des vergangenen Jahres ziehen konnten.
Möglich wurde dieses Ergebnis durch die Unterstützung zahlreicher Unternehmen, Sponsoren und Käufer des Fuldaer Lions-Adventskalenders. Gemeinsam präsentierten Club-Präsident Michael Engels sowie die Adventskalender-Beauftragten Dr. Stephan Wübbelsmann und Heribert Burkert die Bilanz der Aktion. Für Engels ist die hohe Beteiligung ein Zeichen dafür, dass viele Menschen bereit seien, mit vergleichsweise kleinen Beiträgen konkrete Hilfe in ihrer Region zu ermöglichen. Dafür gelte allen Unterstützern besonderer Dank.
Wie wichtig solche Förderungen sein können, zeigt das Projekt Rosenbrot, das seit 2009 Kinder aus sozial benachteiligten Familien begleitet. An fünf Tagen in der Woche erhalten die Kinder dort nicht nur ein warmes Mittagessen, sondern auch Unterstützung bei den Hausaufgaben sowie Zugang zu Bildungs-, Freizeit- und Förderangeboten. Die aktuelle Spende soll zusätzliche pädagogische Maßnahmen, Ausflüge, Ferienprogramme und individuelle Förderangebote ermöglichen.
Auch die Aktion Hünfelder Sorgenkinder verfolgt einen Ansatz, der auf unmittelbare Unterstützung setzt. Der Verein begleitet Familien mit körperlich, geistig oder psychisch beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen im Altkreis Hünfeld. Die Hilfe reicht von Therapien und Hilfsmitteln über spezielle Lern- und Spielgeräte bis hin zur Unterstützung bei Fahrtkosten sowie Erholungs- und Freizeitmaßnahmen. Da die Arbeit des Vereins ausschließlich ehrenamtlich erfolgt, kommen die Spendengelder direkt den betroffenen Familien zugute.
Der Lions-Adventskalender verbindet dabei seit vielen Jahren zwei Prinzipien, die sich nicht ausschließen müssen: die Aussicht auf attraktive Gewinne und die Förderung sozialer Projekte. Jeder verkaufte Kalender trägt dazu bei, Mittel für Initiativen vor Ort bereitzustellen. Für André Eydt, den designierten Präsidenten des Lions Club Fulda, liegt genau darin der Erfolg des Konzepts. Die anhaltend große Resonanz stimme ihn dankbar und zugleich optimistisch für die Adventskalender-Activity 2026.
Dass die Aktion inzwischen in ihre 21. Auflage geht, verweist auf eine bemerkenswerte Kontinuität. Für sechs Euro erhalten Käuferinnen und Käufer die Chance auf Preise und unterstützen zugleich soziale Einrichtungen in der Region. Informationen zu Verkaufsstellen, Gewinnen und den geförderten Projekten sollen rechtzeitig vor Beginn der neuen Aktion veröffentlicht werden.
In einer Zeit, in der viele soziale Angebote auf zusätzliche Unterstützung angewiesen sind, zeigt der Erfolg des Adventskalenders vor allem eines: Bürgerschaftliches Engagement entfaltet seine größte Wirkung dort, wo Menschen Verantwortung für das unmittelbare Umfeld übernehmen und Hilfe ohne Umwege bei denjenigen ankommt, die sie benötigen. +++
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