Lindner klagt über Anfeindungen gegen FDP-Mitglieder

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Christian Lindner (FDP)

FDP-Chef Christian Lindner sieht die Liberalen nach den Ereignissen in Thüringen linken Anfeindungen ausgesetzt. "Mich erschüttert es, dass untadelige Parteifreundinnen als Nazi-Fotzen beschimpft und Kinder von FDP-Politikern beleidigt wurden", sagte Lindner der "Bild am Sonntag". "Eine Gleichsetzung von AfD und FDP ist falsch. Sie nutzt nur dem perfiden Ziel der AfD, die demokratischen Parteien und die politische Kultur zu zerstören." Lindner sagte, er habe "die Skrupellosigkeit der AfD im Umgang mit höchsten Staatsämtern unterschätzt". Er hätte Thomas Kemmerich von einer Kandidatur abgeraten, wenn sich ein derartiges Manöver abgezeichnet hätte. "Die FDP ist in eine taktische Falle geraten, aber der Wertekompass ist intakt", sagte er. "Wir bitten die Menschen dafür um Vertrauen und um die Entschuldigung eines schweren Fehlers." Lindner begrüßte Kemmerichts Rücktritt am Samstag als "richtigen Schritt", bescheinigte ihm aber ein "ehrenhaftes Motiv, das ins Gegenteil verkehrt wurde". Er habe mit seiner eigenständigen Kandidatur unter Beweis stellen wollen, dass die bürgerliche Mitte sich weder vor AfD noch Linkspartei wegduckt. +++


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1 Kommentar

  1. Nach langem Hin und Her haben die Protagonisten des unsäglichen Thüringer Dammbruchs - in Thüringen Kemmerich und Mohring, in Berlin AKK - für ihr verantwortungsloses, unverzeihliches, geschichtsvergessenes Handeln die Konsequenzen gezogen und sind zurückgetreten.
    Doch halt! Einer fehlt noch! Der scheinheilige, geistige AfD-Unterstützer Lindner, der doch tatsächlich glaubt, mit seiner verantwortungslosen Tour - Besser schlecht gewählt werden als nicht gewählt werden! Besser mit Nazis regieren als nicht regieren! - seiner Verantwortung für die Staatskrise zu entkommen! Werch ein Illtum! Sabine! Hilf!

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