Um die Ausbildung von Pflegefachkräften am Klinikum Kassel zu stärken, hat Regierungspräsident Mark Weinmeister am heutigen Donnerstag einen Förderbescheid des Landes Hessen am Klinikum Kassel übergeben. Mit der Förderung werden die räumliche Erweiterung der Pflegeschule des Klinikum Kassel und die Anschaffung von Mobiliar für die neuen Räume unterstützt. Regierungspräsident Weinmeister übergab den Förderbescheid an GNH-Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Knapp und Anika Ferchland, Schulleitung der Pflegeschule und stellvertretende Leitung der Akademie für Bildung.
„Gute Pflege braucht eine gute Ausbildung“, hob Regierungspräsident Mark Weinmeister hervor. „Pflegefachkräfte kümmern sich um ihre Mitmenschen und begleiten diese in entscheidenden Abschnitten ihres Lebens. Dafür verdienen sie unsere Anerkennung und Unterstützung – auch mit gut ausgestatteten Ausbildungsplätzen. Pflegefachkräfte sind eine tragende Säule unserer Gesundheitsversorgung. Mit dieser Förderung stärkt das Land Hessen die Ausbildung und angehende Pflegefachkräfte, damit diese weiterhin gut auf die anspruchsvollen Aufgaben ihres Berufs vorbereitet werden.“
„Eine gute Pflegeausbildung braucht die richtigen Rahmenbedingungen. Deshalb danken wir herzlich für die Förderung, die uns zum einen die Errichtung eines zusätzlichen Klassenraums und zum anderen die Gestaltung eines Multifunktionsraums ermöglicht. Die Pflege von morgen beginnt mit der Ausbildung von heute“, sagte Dr. Michael Knapp. Gefördert wird der Ausbau der Pflegeschule mit 126.000,00 Euro. Die Fördermittel stammen aus dem Krankenhausstrukturfonds II und setzt sich aus Bundesmitteln sowie Landesmitteln des Landes Hessen zusammen.
Aktuell werden etwa 350 Ausbildungsplätze in der generalistischen Pflegeausbildung und etwa 100 Ausbildungsplätze für Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten (OTA), Anästhesietechnische Assistentinnen und Assistenten (ATA) und Medizinische Technologin beziehungsweise Medizinischer Technologe für Radiologie (MTR) am Klinikum Kassel angeboten. Zusätzlich stehen jährlich zehn Plätze für das Studium „Pflege dual“ in Kooperation mit der Hochschule Fulda zur Verfügung. Damit ist die Gesundheit Nordhessen der größte Bildungsanbieter in Nordhessen. +++

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