„Kunst und Kultur im Dialog“ heißt es am Sonntag, 18. Juni, von 14 bis 15 Uhr beim zweiten Kunstspaziergang auf der Landesgartenschau in Fulda. Dabei geht es um Werke des Künstlers Claus Weber. Treffpunkt ist am Fulda Acker, Steg SonnenGarten.
Die Kunststation Kleinsassen hat diverse Führungen auf dem Gelände der LGS geplant. Je nach Wunsch werden im Anschluss unter fachkundiger Führung weitere Kunstwerke in der Nähe besucht. Die Angebote sind kostenlos.
Claus Weber war freier Kunstschaffender und schuf Kunstwerke aus landwirtschaftlichen Geräten. Die Formen der bäuerlichen Werkzeuge bieten dem Betrachter in ihrer ungewöhnlichen Anordnung neue ästhetische Qualitäten. Demjenigen, für den die Geräte einst geschaffen wurden, entlocken sie nur ein Seufzen im Gedenken an Schwielen und Schweiß der ländlichen harten Arbeit.
Claus Weber hat oft seine Objekte mit den brillanten Worten von Novalis charakterisiert: Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn gebe, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten … so romantisiere ich es. Das ganz und gar Unromantische der Werke Webers verweist aber doch auf Novalis, ganz in der Bedeutung dessen Pseudonyms: Neuland bebauen.
Auch Claus Weber bestellt Neuland mit seinen Objekten aus altem Gerät und Dingen vom Land. Treffpunkt für den Kunstspaziergang ist der Fulda Acker, Steg SonnenGarten. +++ pm
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