Angesichts der SPD-Forderungen nach einem weniger strikten Sparkurs wünscht sich FDP-Vize Wolfgang Kubicki ein Machtwort des Kanzlers. „Es wäre vielleicht nicht schlecht, der Kanzler selbst würde für etwas mehr Disziplinierung in den eigenen Reihen sorgen“, sagte Kubicki dem „Tagesspiegel“. Die Eckdaten des Haushalts für 2025 seien mit Olaf Scholz abgestimmt. Kubicki warf der SPD vor, mit ihren Forderungen nach höheren Ausgaben den Fortbestand der Koalition zu gefährden. Der Koalitionsvertrag sei die Grundlage der Zusammenarbeit von SPD, Grünen und FDP. „Wer diese Grundlage infrage stellt, der stellt auch die künftige Zusammenarbeit infrage.“ Kubicki stellte sich damit hinter FDP-Chef Lindner, der den sozialdemokratischen Koalitionspartner am Samstag vor einem Bruch des Koalitionsvertrags gewarnt hatte. +++
Das könnte Sie auch interessieren
Merz pocht auf deutliche Kürzungen bei EU-Haushaltsplänen
Klingbeil sieht deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs: Zahlen, Signale und die verbleibenden Risiken
Frei lehnt grundsätzliche Änderungen an Rentenreform ab
Krankenkassen-Zusatzbeitrag 2027: Schätzerkreis prognostiziert Atempause bei 2,9 Prozent

and then