Kraft: „Ich gehe nicht in Fernsehsendungen mit Vertretern der AfD“

Berlin. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) will wie ihre rheinland-pfälzische Amtskollegin Malu Dreyer (SPD) nicht gemeinsam mit Vertretern der AfD im Fernsehen auftreten. „Ich habe für mich auch entschieden: Ich gehe nicht in Fernsehsendungen mit Vertretern der AfD“, sagte Kraft im Interview mit dem „Deutschlandfunk“. „Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden in seiner Situation.“

Die umstrittene Weigerung Dreyers, an einer TV-Runde mit der AfD teilzunehmen, wollte Kraft nicht kommentieren. „Das ist ihre persönliche Entscheidung“, sagte die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin. SPD und Grüne hatten sich geweigert, mit der AfD bei der SWR-TV-Debatte zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz aufzutreten. Der SWR entschied sich daraufhin, nur Vertreter der aktuell im Landtag vertretenen Parteien in die Runde aufzunehmen, die CDU-Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, hatte in der Folge ihre Teilnahme abgesagt: „Mit unserer Teilnahme würden wir die skandalöse Einflussnahme der SPD und die so erzwungene, falsche Reaktion des SWR nur noch belohnen“, erklärte der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU, Patrick Schnieder. +++ fuldainfo

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4 Kommentare

  1. Am lustigsten, fast schon (unfreiwillig) Kabarett-like fand ich die Aussage vom SPD-Vorsitzenden von Baden-Württemberg, Nils Schmid, der mit der AfD nicht diskutieren will, weil diese „die Meinungsfreiheit in Frage stellt“.
    Fällt ihm gar nicht auf, dass er es selbst ist, der die Meinungsfreiheit von Andersdenkenden in Frage stellt. Wie überheblich kann man sein? Man redet einfach nicht mehr mit Leuten, die andere politische Vorstellungen haben.

  2. Ja Frau Kraft, richtig so.

    Wenn das Ihr Verständnis von Demokartie ist, kann ich nur hoffen, dass die AfD in viele Parlamente Einzug hält und Sie dann draussen bleiben……..

    Solche Leute braucht das Land.

    Das Feuer mit den Asyllanten anfachen um dann……

    sory, mir wirds einfach nur übel…..

  3. 1. Nur wer keine Argumente hat, verweigert den Dialog.
    2. Kraft, Dreyers und Kretschmanns Weigerung ist ein eklatante, unübersehbare Demonstration des Unverständnisses von Demokratie.
    3. Beides verhilft der AfD zu zusätzlichen Wählern

    Die etablierten Parteien machen sich deswegen lächerlich da sie in demokratische Grundrechte eingreifen. Die einmal große Partei der SPD und den jetzigen Vertretern dieser Partei fehlt die Sachkompetenz eine Demokratie vertreten zu können. Es ist aus meiner Sicht lächerlich. Die etablierten Parteien müssen im sachlichen Inhalt der Diskussion doch in der Lage sein, auch anders Denkende politische Richtungen zu zu lassen.

  4. Inzwischen hab ich mal recherchiert, woher AFD und Pegida ihre zum Teil abenteuerlichen Schauergeschichten über Asylanten und Ausländer herbekommen.

    Quelle all dieser oft gelogenen Geschichten ist der KOPP-Verlag.

    Dort findet man alle möglichen Geschichten wie auch die, daß die Herkunftsstaaten angeblich Gefängnisinsassen nach Europa schicken, weil das billiger ist.

    Alle diese Geschichten werden dann über Facebook mit Hilfe williger Helfer verbreitet und daraus bedient sich dann Pegida (oder wird bedient) und die AFD.

    Wer der Kopp Verlag ist und wer sich dahinter verbirgt, kann man gut über Wikipedia nachlesen.

    siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Kopp_Verlag

    Wie aus diesem Artikel zu entnehmen ist, wird dieser Verlag auch vom Verfassungsschutz beobachtet.

    Man kann den verantwortlichen Politikern in diesem Land nur raten, juristisch gegen diese Leute vorzugehen. Denn wer gezielt und konstant Falschmeldungen als Wahrheit im Internet verbreitet und damit ein konkretes Ziel ansteuert, nämlich eine Mehrheit rechtsradikaler Parteien im Bundestag und in den Länder- sowie Kommunalparlamenten, ist ein Feind der Demokratie!

    Und das darf sich unser Staat nicht gefallen lassen!

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