Kolping startet NEXT GEN DIGITAL

Die digitale Arbeitswelt und unsere Gesellschaft verändern sich rasant. Schule und Ausbildung allein können junge Menschen auf Themen wie Künstliche Intelligenz, Fake News oder digitale Selbstbestimmung nur begrenzt vorbereiten. Genau hier setzt das Kolpingwerk Diözesanverband Fulda mit dem Projekt NEXT GEN DIGITAL an. Das Land Hessen hat das Konzept als eines von zwölf Projekten im Förderprogramm „Medienbildung in der außerschulischen Jugendbildung“ ausgewählt.

Den offiziellen Förderbescheid wird die Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Heike Hofmann, am 22. Juli im pings Azubikampus Fulda übergeben. Anschließend informiert sie sich bei einem Rundgang über die Arbeit der Einrichtung.

NEXT GEN DIGITAL ist ein außerschulisches und ausbildungsbegleitendes Weiterbildungsangebot für junge Menschen zwischen 15 und 27 Jahren. In acht bis neun Veranstaltungen innerhalb eines Jahres erwerben die Teilnehmenden praxisnah Kompetenzen, die in Alltag, Ausbildung und Beruf zunehmend gefragt sind – von Medienkompetenz und Datenschutz über den Umgang mit Social Media bis zur kritischen Einordnung von Fake News und dem verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz.

Das Projekt richtet sich insbesondere an Auszubildende und junge Erwachsene. Es ergänzt die schulische sowie fachliche Ausbildung und schafft einen konkreten Mehrwert für junge Menschen ebenso wie für Ausbildungsbetriebe. Zudem werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren qualifiziert, um die Inhalte auch über das geförderte Projekt hinaus in den kommenden Jahren weiterzutragen.

„Als Kolping verbinden wir Bildung mit gesellschaftlicher Verantwortung. Mit dem pings Azubikampus begleiten wir junge Menschen bereits heute auf ihrem Weg ins Berufsleben. NEXT GEN DIGITAL ist für uns der nächste konsequente Schritt: Wir möchten digitale Zukunftskompetenzen dort vermitteln, wo sie unmittelbar gebraucht werden – bei jungen Menschen im Alltag, in Ausbildung und in den Unternehmen, in denen sie ihre berufliche Zukunft gestalten. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit starken Partnern ein dauerhaftes Qualifizierungsangebot zu entwickeln, das die Region nachhaltig stärkt“, sagt Thomas Vogler, Geschäftsführer des Kolpingwerks Diözesanverband Fulda und des pings Azubikampus.

Getragen wird das Projekt vom Kolpingwerk Diözesanverband Fulda in enger Zusammenarbeit mit dem pings Azubikampus und dem FamilienNETZwerk Kolping. Die Landesförderung bildet den Auftakt für eine Initiative, die gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft weiterentwickelt werden soll. +++ pm


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*