Pfordt/Sandlofs. Während ein paar Tage seines Urlaubs ging Klaus Fischer aus Sandlofs gestern Morgen seinem beliebten und erholsamen Hobby, dem Sportfischen, am Pfordter großen Baggersee mit einer kurzen Wurfrute, gespickt mit einem 10 Zentimeter langen Gummifisch, nach. Und siehe da, nach dem fünften Wurf des Köders, verspürte er beim Zurückspulen einen starken Ruck an der Angel, wobei er zunächst an einen Hänger glaubte. Dieser stellte sich anschließend als ein großer Fisch heraus, der sich ruckartig, wie ihm das beim Zander bekannt war, von dem Köder zu lösen versuchte. Aber nach einem mehrere Minuten lang dauernden Drill, war für Klaus Fischer klar, dass es, wie vermutet, ein Zander war, der kaum in den Kescher passte. Und nach dem Messen, 96 cm, und Wiegen, 6000 Gramm, dürfte er mit seiner Annahme, den wohl besonderen Fang seines Lebens an Land gebracht zu haben, richtig liegen.
Schließlich gilt der Zander als scheuer, vorsichtiger Fisch, der schwer zu überlisten ist. In Wikipedia ist zu lesen, dass besonders große Exemplare von mehr als 90 cm Länge und bis zu 7 kg Gewicht, extrem selten gefangen werden. Am meisten Erfolg versprechend ist das Angeln auf diese Fischart am Abend und in der Nacht. Diese Fische werden auch Sander, Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch genannt; sie sind die größten im Süßwasser lebenden barschartigen in Europa. Dass sie als besonders delikat auf der Speisekarte angeboten werden, das macht den Fang für den begeiterten Sportfischer noch wertvoller. Petri Heil! +++ fuldainfo | hans schmidt
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