Jahresempfang der Gemeinde Poppenhausen – Helfrich: „Merkels ‚Wir schaffen das‘, sollte dringend revidiert werden!“

Poppenhausen (Wasserkuppe). Am gestrigen Mittwochabend fand im Von-Steinrück-Haus im osthessischen Poppenhausen (Wasserkuppe) im Landkreis Fulda der Jahresempfang der Gemeinde statt. Viele aus Politik und Wirtschaft – darunter Landtagsabgeordneter Markus Meysner (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Fulda a. D. Dr. Wolfgang Hamberger sowie sein Amtsnachfolger und ehemals hessischer Wirtschaftsminister Oberbürgermeister der Stadt Fulda a. D. Dr. Alois Rhiel, der zugleich auf gestrigem Jahresempfang als Hauptredner fungierte („Die Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft“) – dem Öffentlichen Leben, Vertreter der heimischen Unternehmen sowie die ortsansässige Geistlichkeit, waren gekommen, um dem Empfang beizuwohnen.

„Nach kurzen, einleitenden Begrüßungsworten, durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Helmuth Sapper, hieß Bürgermeister Manfred Helfrich (CDU) seine Gemeinde sowie seine auswärtigen Gäste willkommen:„Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr verehrter Herr Dr. Hamberger, sehr verehrter Herr Dr. Rhiel, liebe Gäste – zu aller erst möchte ich mich für Ihr so zahlreiches Erscheinen und ihr damit bekundetes Interesse zu dieser Veranstaltung, sehr herzlich bedanken und ihnen an dieser Stelle noch alles erdenklich Gute für 2016 wünschen. Jedes Jahr ist geprägt von Ereignissen, das Vergangene – nicht zuletzt durch viele Negationen, wie beispielsweise die Terroranschläge in Paris – besonders. Wir müssen damit rechnen, dass 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges weit mehr passiert und Konflikte und Auseinandersetzungen an der Tagesordnung sind, als dies, zu der damaligen Zeit der Fall gewesen ist.“

„Ich möchte kurz auf den Glücksfaktor und die Arbeit hier in der Region eingehen: Unserer Region geht es gut. Sie ist mit einem starken Mittelstand und einem hohen Beschäftigungsgrad gekennzeichnet. Wir in der Region, können von uns – unsere Region betreffend – von einem Wohlstand sprechen; Doch wage ich zu bezweifeln, ob wir uns dies, eigentlich immer auch so bewusst sind. So hat unser Wohlstand, bezogen auf Europa und die Bundesrepublik, Menschen in Kriegs- und Krisengebieten, voller Hoffnung darin bestärkt, nach Europa aufzubrechen…

Doch möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass, bezogen auf die Fluchtbewegungen und die vielen Flüchtlinge, die auch in 2016, wieder zu Tausenden zu uns nach Deutschland kommen werden, Merkels Satz: ‚Wir schaffen das‘, dringend revidiert werden sollte. Wir stehen nahezu – hinsichtlich der Integration dieser vielen Menschen – vor einer Wand der Überforderung.“

Weiter sprach sich Bürgermeister Helfrich gegenüber unseren neuen Mitbürgern explizit für eine Annahme, Anerkennung sowie Verinnerlichung und Einhaltung, unserer, deutschen Werte und Gesetze, aus. Auch müsse man nicht nur nehmen, sondern auch geben können. Das beziehe sich vor allem auch auf viele deutsche Jugendliche, die nach Helfrich, heutzutage, einige völlig respektlos und narzisstisch miteinander umgingen und deklarierte diesen gefährlichen Trend als „Ungeist der Respektlosigkeit“. „Es scheine, als seien ganz fundamentale Grundwerte bei vielen Jugendlichen verlorengegangen“, so Helfrich weiter.

“Was Poppenhausen in 2016 erwartet, so kann ich ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren mitteilen, dass dies wieder eine ganze Menge sein wird. Allen voran, die Zuweisung und die damit korrelierende Aufnahme, der unbegleiteten Minderjährigen (umA = unbegleitete minderjährige Ausländer/innen). Diese lässt derzeit aber noch auf sich warten, wir sind gespannt, wann es so weit sein wird, und wir unsere neuen Mitbürger, bei uns ins Poppenhausen willkommen heißen dürfen. Dann haben wir bei uns ein Jubiläum: Das Biosphärenreservat Rhön wird 25 Jahre; Auch hier wird es einige themenbezogene Veranstaltungen geben. Desweiteren erwartet uns – im Rahmen der Dorferneuerung – in diesem Jahr die Konzeptvorstellung der Marktplatzentwicklung“, so Helfrich abschließend.

Im Rahmen des Jahresempfangs fand gestern zudem die Ehrung des bürgerlichen Engagements durch den Landtagsabgeordneten Markus Meysner, stellvertretend für den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, statt. In diesem Kontext wurden Margot Hörl, Elisabeth Lautenbach und Margarete Unger, für ihr langjähriges, bürgerliches Engagement, mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. „Ich bin froh, dass ich in meiner Gemeinde viele solcher Bürgerinnen und Bürger habe, die sich so sehr für unser Allgemeinwohl einsetzen sowie ehrenamtlich engagieren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für das Neue Jahr, Frieden, Freiheit und ein Ende der Gewalt und für die Gemeinde Poppenhausen weiterhin guten Zusammenhalt“, so Helfrichs abschließende Worte. Musikalisch umrahmt wurde der Jahresempfang vom Kinderchor der Grundschule Poppenhausen und dem Poppenhausener Musiker und Pianisten Frank Tischer. +++ fuldainfo | jessica auth

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8 Kommentare

  1. Die ersten Flüchtlingshelferinnen geben auf und rücken mit der Wahrheit raus.

    So hat man es sich vorgestellt, so läuft es scheinbar auch

    Interview, siehe Link:

    … mit 90 Prozent von denen, die ich treffe, eher unangenehm …

    .. jetzt sofort eine Wohnung und ein schickes Auto und am besten
    auch gleich noch einen richtig guten Job beschaffe …

    … Wir köpfen dich!”….

    … achtet uns Frauen überhaupt nicht …

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordern
    d-unzuverlaessig-und-anzueglich.html

    • Und mit den Heimatländern sieht es nicht besser aus. Wir zahlen und zum Dank werden wir verarscht:

      “Im Rahmen der Transformationspartnerschaft mit Tunesien wurden in den Jahren seit 2012 bis heute über 150 Projekte in Tunesien mit einem Volumen von über 70 Millionen Euro gefördert. Im Fokus dieser Maßnahmen, die auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden sollen, stehen u.a. die Förderung von Rechtsstaat und guter Regierungsführung, Beschäftigungsförderung und duale Ausbildung, Zivilgesellschaft und professionelle Medien.” (Auswärtiges Amt)

      “Rund 5500 Algerier, Marokkaner und Tunesier in Deutschland waren laut einem internen Papiers der Länder-Innenbehörden Ende Juli “ausreisepflichtig”. Lediglich 53 konnten im ersten Halbjahr 2015 in ihre Heimatländer abgeschoben werden. Die Beamten beklagen in dem Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, dass Abschiebungen nach Nordafrika häufig an der Blockadehaltung der Maghreb-Staaten scheitern. Rückführungen nach Marokko seien “aufgrund des unkooperativen Verhaltens der Botschaft nur sehr eingeschränkt möglich”.”(Spiegel online)

  2. Es erscheint doch ein wenig befremdlich, dass auf dem Neujahrsempfang einer Gemeinde, die sich bei der Bewältigung der Flüchtlingsfrage bisher komplett zurückhält, die Flüchtlingsfrage offensichtlich zu einem der Hauptthemen der bürgermeisterlichen Neujahrsansprache gemacht wurde und man sich vor die “Wand der Überforderung” gestellt sieht.

    Die Bewältigung der Flüchtlingsherausfordeung geschieht, durch haupt- und ehrenamtliche, tagtäglich in Kommunen wie Hünfeld, Bad Salzschlirf, Fulda, Gersfeld und Ebersburg. In Poppenhausen ist meines Wissens noch kein Flüchtling untergebracht.

    Gleichzeitig noch ein wenig die deutschen Werte und das Rechtssystem loben, deren Akzeptanz fordern (was natürlich richtig ist) und das Glück ein Poppenhäuser zu sein betonen und schon steht man im Licht. Die Kommunalwahl kann kommen…

  3. Man kann nur hoffen, dass unser nach Berlin entsandter CDU-Abgeordneter die frohe Kunde aus seinem Sprengel dort auch verkündet. Das würde mir schon reichen, da braucht niemand aus der CDU auszutreten. Entscheidend ist, dass Mutti jetzt die Kurve kriegt. Ihre Versuche, das Problem auf internationaler Ebene zu wuppen, kann man ja getrost als gescheitert betrachten. Also bitte wieder Dienst nach Vorschrift: Abweisungen an der Grenze, Dublin-III usw. Länder wie Marokko und Algerien, die ihre Abschüblinge nicht aufnehmen wollen, sollte man sofort von der Liste der Empfänger deutscher Entwicklungshilfe streichen. Da Merkels Politik weder demokratisch legitimiert noch rechtskonform ist, den inneren Frieden und den Haushalt unseres Landes massiv gefährdet, muss ich letztlich dem Kommentator Klaus Recht geben, wenn er sagt, dass jeder, der nichts dagegen unternimmt, an diesem Zustand mitschuldig ist.

  4. Was hier in diesem Beitrag alles geheuchelt wird, wo überall von Werten gesprochen wird ist fast schon unerträglich.

    Gewisse Redner, die auf dieser Veranstaltung gesprochen haben, sind in der Vergangenheit schon aufgefallen, daß sie ihre vielfältigen Kontakte zur persönlichen Bereicherung zu nutzen wußten und wissen. Da von der Verantwortung des Einzelnen zu sprechen ist, wenn man diverse Fakten kennt, einfach unglaublich.

    Mehr kann ich hier leider nicht sagen, weil es sonst für FDI schwierig wird. Mal ganz abgesehen davon, daß so altes Zeug heute wohl kaum noch jemanden interessiert.

    Die Eingeweihten wissen, was und wen ich meine.

  5. In diesem Kommentar wird die Bundeskanzlerin in die Nähe von Hitler gerückt. Dies gilt für die Anmerkung des Kommentators, was die Jahreszahl 1945 anbetrifft (“Nach 1945 haben auch alle nichts gewusst…”). Furchtbar, was da von diesem Dauer-Kommentator so abgesondert wird!

    • @Jasagamal:

      Auch wenn es Ihnen nicht passt, wir haben in Merkel Deutschland immer noch Meinungsfreiheit.

      Den Bezug zu Hitler haben übrigens Sie hergestellt, damals haben die “Verantwortlichen” die Augen zu gemacht,
      und heute ist es nicht andres.

      Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen oder wie?

  6. “Merkels Satz: ‚Wir schaffen das‘, dringend revidiert werden sollte. Wir stehen nahezu – hinsichtlich der Integration dieser vielen Menschen – vor einer Wand der Überforderung.“

    Und, was ist die Konsequenz aus dieser Erkenntnis Herr Helfrich?

    Warum treten alle Anwesende der CDU nicht geschlossen aus der Partei aus und setzten damit ein Zeichen?

    Merkel regiert Deutschland wie eine Diktatorin, ohne auf Recht und Gesetz zu achten, jeder Politiker der nicht
    dagegen aufbegehrt macht sich schuldig.

    Nach 1945 haben auch alle nichts von gewußt…..

Demokratie braucht Teilhabe!