It-Messe fibit wurde zur fibit (business)

Was Digitalisierung wirklich ist!

Am Donnerstag fand im 3G-Kompetenzzentrum Fulda die „fibit (business)“ statt. Wie viele Veranstaltungsformate seit inzwischen über einem halben Jahr, fand auch die fibit, die sonst als IT-Messe ausgetragen wird, Corona-bedingt anders statt. Demnach sollte es auf der fibit (business“, die sich im Corona-Jahr an Partner des Vereins „Zeitsprung IT-Forum Fulda“ richtete, neben dem fachmännischen Austausch der IT-Interessierten auch um Lösungen gehen. Während sich die Zeitspringerinnen und Zeitspringer noch im letzten Jahr mit dem Thema KI befassten, stand das diesjährige Corona-konforme Format unter dem Motto: „Was Digitalisierung wirklich ist!“ Neben der reellen Austragung in den Räumlichkeiten des 3G-Kompetenzzentrums Fulda wurde die fibit (business) auch live gestreamt. Moderiert wurde die fibit (business) von Valentina Siemens (Siemens-Seminare), Vorstandsmitglied von Zeitsprung IT-Forum Fulda e.V. sowie Pressesprecherin des Vereins. Siemens ging in ihren Eröffnungs- und Begrüßungsworten auf die Gründung des gemeinnützigen Vereins im Jahr 1998 ein. Seit 1998 unterstützt Zeitsprung alle in der Region Osthessen ansässigen Unternehmungen, Bildungsinstitutionen sowie IT-Interessierten in Sachen Informationstechnologie und Digitalisierung.

„Heute ist es ein ganz besonderes Format“, stellte Zeitsprung-Pressesprecherin Valentina Siemens am vergangenen Donnerstag heraus. „Wir werden heute ein hybrides Format haben, was bedeutet, eine persönliche Veranstaltung mit realen Besucherinnen und Besuchern – aber auch virtuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.“ Siemens weiter: „Die fibit ist den meisten unter uns als IT-Messe bekannt; Doch heute veranstalten wir die fibit-business, ein Forum für all unsere Partner, in dem man sich untereinander besser kennenlernt und fachlich austauscht und das ganze unter dem Motto: ‚Was Digitalisierung wirklich ist!‘“ Alle anwesenden Zeitspringer hatten im Vorfeld zur Veranstaltung ihre persönlichen Statements eingereicht, was Digitalisierung für sie persönlich bedeutet. „Das Motto kann Ihnen heute als Steilvorlage, für die Gespräche, die Sie heute miteinander führen werden, dienen“, so die Moderatorin.

„Digitalisierung bedeutet für mich der nächst logische Evolutionsschritt“, stellte der 1. Vorsitzende von Zeitsprung IT-Forum Fulda, Simon Weber (bytewerk GmbH), am Donnerstag in Fulda heraus. „Digitalisierung vereinfacht einfach alles im täglichen Tun. Ich denke, hier wird noch sehr, sehr viel Spannendes auf uns zu kommen.“ Weber berichtete von den intensiven Planungen im Vorfeld zur IT-Messe, die aufgrund von Corona im Frühjahr dieses Jahres nicht stattfinden konnte. Schließlich hatte man einen Weg gefunden, um wenigstens die „fibit-Karriere“ „relativ gut“ in einem Online-Format durchzuführen. „Umso schöner, dass wir heute real beieinander sein – und dieses Format austragen können“, stellte Weber heraus.

Neben einem persönlichen Grußwort gaben Roland Vollmer (Beirat von Zeitsprung) und Bernhard Krönung (stellvertretender Vorsitzender von Zeitsprung) eine Antwort auf die Frage, was Digitalisierung für sie persönlich ist. „Ich freue mich heute hier sein zu dürfen“, so Roland Vollmer. „Neben meiner Tätigkeit als ehrenamtlicher Geschäftsführer bin ich auch Gründungsmitglied des Vereins. Als wir 1998, damals mit 19 Personen, gestartet sind, einen IT-Verein in Fulda zu gründen, da lebten wir – glaube ich – alle noch in einer anderen Welt. Der ein oder andere wird sich erinnern. Wenn man heute die Dynamik sieht, mit der alles geschehen ist, dann ist das schon sehr verblüffend und exponentiell, und ich denke, das wird auch so weitergehen. Meine Meinung zur Digitalisierung ist, dass wir uns darauf einstellen sollten, dass alles, was digitalisieren geht, auch digitalisiert wird. Da wird es noch zu erheblichen Umbrüchen kommen – und das ist nicht nur auf die Digitalisierung bezogen, sondern auch auf die Gesellschaft. Ob wir damit zurechtkommen, wird uns die Zeit zeigen.“

Für ihn persönlich habe die Digitalisierung drei Facetten: Die Automatisierung, die digitalen Services und die digitalen Geschäftsmodelle. Roland Vollmer bedankte sich bei dem Arbeitskreis des ehrenamtlichen Vorbereitungsteams für die gute Organisation der fibit (business). Besondere dankesorte galten „der Managerin und Steuerin“, Petra Koch vom Vorstand von Zeitsprung.

„Als wir uns 1998 gründeten, da verstanden wir unter Digitalisierung meistens das Einscannen von Fotos, um sie dann nachher auf dem Computer anschauen zu können“, so Bernhard Krönung, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Zeitsprung. „Und Jahre später kommt so ein kleines Ding namens SARS-CoV-2 und plötzlich spricht alles von Digitalisierung braucht Megabits zuhause.“ Nach Krönung sei es dem Virus zu verdanken, dass die Digitalisierung einen gewaltigen Schub nach vorne gemacht habe, „weil man plötzlich gemerkt hat, dass man eine Infrastruktur braucht, entsprechende Anwendungen – und vor allem, dass Digitalisierung nicht nur etwas für Freaks ist, die irgendwo in ihrem Kabuff sitzen und zocken oder auf irgendwelchen Webseiten surfen, sondern eine valide Anwendung ist, die sowohl im Bereich Business, Schule als auch im privaten Bereich mittlerweile absolut notwendig ist.“

Eines habe uns Covid-19 nach Krönung gelehrt: „Nämlich, dass man eine digitale Infrastruktur absolut braucht!“ Als Referenten fungierten u.a. Roland Günther (Evint GmbH) unter der Überschrift „Workforce Management: flexibel und gesamtheitlich“ sowie Dr. Ralph Guderlei (eXXcellent solutions GmbH). In seinem Vortrag „Internet of Things – Die Brücke von der realen in die digitale Welt“ beleuchtete Guderlei den Aufbau einer IoT-Lösung und zeigte an unterschiedlichen Beispielen, welche Geschäftsmodelle sich aus den technischen Möglichkeiten des Internet of Things ergeben. +++ ja

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