Indikatoren deuten auf steigende Corona-Fallzahlen

Auch das RKI hatte am Morgen bereits eine steigende Inzidenz gemeldet

Weitere Frühindikatoren deuten auf wieder steigende Corona-Fallzahlen hin. Laut Abfragen bei den 401 kreisfreien Städten und Landkreisen, die seit März 2020 täglich um 20 Uhr von der dts Nachrichtenagentur ausgewertet werden, wurden am Donnerstag erstmals seit einem Monat mehr Fälle binnen 24 Stunden registriert als eine Woche zuvor. Theoretisch könnte das mit dem unberechenbaren Meldeverhalten der Gesundheitsämter rund um die Feiertage zusammenhängen, immerhin bezieht sich der Vorwochenvergleich auf den 23. Dezember, also den Tag vor Heiligabend. Allerdings wurden vor einem Jahr, damals waren der 23. und der 30. Dezember ein Mittwoch, sinkende Fallzahlen registriert. Auch das RKI hatte am Morgen bereits eine steigende Inzidenz gemeldet – allerdings noch sinkende Fallzahlen im Vergleich zur Vorwoche. Nur aufgrund von Nachmeldungen und Korrekturen können die beiden Werte in eine unterschiedliche Richtung gehen. Experten sind sich aber sicher, dass die Zahl der Neuinfektionen wegen der neuen Omikron-Variante schon bald durch die Decke gehen – genau wie in vielen anderen Ländern. Wie hoch der Anteil von Omikron in Deutschland ist, weiß niemand. Zwar gibt es verschiedene Erhebungen mit Anteilen von etwa 10 bis 20 Prozent – aber die sind schon ein paar Tage alt und daher vermutlich weit hinter der Realität hinterher. +++

Coronadaten

Letzte Aktualisierung: 28.11.2022, 05:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
150,3 ↓336
Vogelsberg247,0 →261
Hersfeld
161,4 →194
Main-Kinzig203,1 →560

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