Hünfelder SV: Kampf, Arbeit, Basics – und das Spielglück wieder erzwingen

Dass der Neunte gegen den Fünften spielt nicht, ist nicht wichtig. Auch nicht, dass eine Mannschaft glänzt, mehr Spielanteile hat oder irgendetwas herbeizaubert – darum geht es im Fußball nicht. Eher darum, dass sie grundlegende Dinge beherzigt und drei Punkte einfährt. Unter diesen oder ganz ähnlichen Vorzeichen steht der Hessenliga-Vergleich des gastgebenden Hünfelder SV gegen Türk Gücü Friedberg. Anstoß am Samstag in der Rhönkampfbahn: 15 Uhr.

Herausarbeiten möchte sich der HSV aus zuletzt nicht so erfolgreichen Wochen. Dass dieser Prozess manchmal etwas dauern kann, liegt auf der Hand. Schließlich ist er mit viel Arbeit und Geduld verbunden. Das letztwöchige 0:1 beim favorisierten Tabellenzweiten Unter-Flockenbach lieferte indessen den Beweis, auf dem richtigen Weg zu sein. Natürlich könne er mit den Ergebnissen der letzten Wochen nicht zufrieden sein, sagt Benjamin Fuß. Und Hünfelds Trainer ergänzt, worauf es nunmehr ankommt. „Wir müssen es schaffen, über 90 Minuten konsequent und entschlossen zu sein.“ Egal, ob das in der gegnerischen oder der eigenen Box sei. Seine Mannschaft müsse es einfach schaffen, sich für ihren Aufwand zu belohnen. Ob dies nur eine Frage der Zeit sei, bleibt dahingestellt; vermutlich schon – vermutlich gelingt es gegen Türk Gücü Friedberg am Samstag schon, den viel zitierten „Bock“ umzustoßen.

„Wir wissen aber auch, dass uns mit Türk Gücü eine schwierige Aufgabe bevorsteht“, wirft Fuß nach. Einige Spieler und deren Namen sprechen für sich, für die spielerische Qualität, die im Team steckt. Ob Izberovic, Kapitän Henrich, Siebert, Nsandi, Michel,  Böger oder Solak, der bei der letztwöchigen 0:2-Niederlage seines Teams gegen Regionalliga-Absteiger Alzenau zunächst auf der Bank saß. Zudem kehrt mit dem Ex-Steinbacher Keeper Philipp Bagus eine osthessischen bekannte Kraft in die Region zurück.

Doch Fuß wäre nicht Fuß, wenn er nicht den Fokus auf seine Mannschaft richten würde. „Wir müssen diese Gier nach Erfolgen zeigen und zurückbekommen. Und in dieser Hinsicht noch eine Schippe drauflegen.“ Unterdessen sind Luca Uth und Bartosz Witkowski wieder ins Training eingestiegen – Fuß und dem Trainerteam bieten sich zwei Optionen mehr. Irgendwie riecht es nach drei Punkten, wenn man am Samstag die Rhönkampfbahn betritt. +++ rl


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*