HLV-Kreis Fulda-Hünfeld erlebt emotionale Titelkämpfe

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Foto: privat

Die Deutschen Meisterschaften der U16 und U20 in Bochum-Wattenscheid haben den Athletinnen und Athleten des HLV-Kreises Fulda-Hünfeld unvergessliche Momente beschert. Zwischen starken Leistungen, Rückschlägen und einem dramatischen Regel-Chaos sorgte vor allem Felix Veith vom Hünfelder SV mit dem Gewinn der Bronzemedaille für den sportlichen Höhepunkt. Drei Wettkampftage standen ganz im Zeichen von Kampfgeist, Emotionen und wertvollen Erfahrungen auf nationaler Bühne.

Den Auftakt machte am Freitag Lena Dehler (W15) vom Hünfelder SV im Diskuswurf. Mit einer Bestleistung von 35,22 Metern angereist, erreichte sie mit 32,33 Metern den 17. Platz. Bei ihren ersten Deutschen Einzelmeisterschaften war ihr die Nervosität deutlich anzumerken.

Wenig später folgte der Start der U16-Staffel der Startgemeinschaft Hünfeld-Eichenzell-Flieden. Die Eichenzellerinnen Malia Bohl, Franziska Heußner, Frida Derigs und Lotta Roth gingen als Elfte der Meldeliste in den Wettbewerb und begannen vielversprechend. Nach einem gelungenen ersten Wechsel unterlief beim zweiten Wechsel jedoch ein Fehler. Die Staffel wechselte erst hinter der Wechselmarke und wurde anschließend wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert. Trotz des bitteren Ausscheidens sammelten die jungen Athletinnen wertvolle Erfahrungen bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft.

Am Samstag trat Lena Dehler im Kugelstoßen an. Mit einer Weite von 11,42 Metern blieb sie unter ihrer Bestleistung von 12,42 Metern und verpasste als 16. den Einzug in den Endkampf.

Für Greta Ritz (U20) vom Hünfelder SV begann anschließend ein Wettkampf, der für reichlich Spannung sorgte. Nach einer verletzungsbedingt schwierigen Saison absolvierte sie erst ihren zweiten 400-Meter-Hürdenlauf des Jahres. Ein Fehler an der ersten Hürde kostete wertvolle Zeit, dennoch kämpfte sie sich ins Ziel. Zunächst wurde sie wegen eines vermeintlichen Regelverstoßes disqualifiziert. Nach einem Einspruch stellte sich jedoch heraus, dass ein Übertragungsfehler zwischen Zeitmessung und Wettkampfsoftware die Ursache gewesen war. Die Disqualifikation wurde aufgehoben und Greta Ritz qualifizierte sich mit 63,27 Sekunden für das B-Finale.

Edda Bischof vom Hünfelder SV startete in der Altersklasse U20 im Kugelstoßen, obwohl sie eigentlich der U18 angehört. Mit der vier Kilogramm schweren Kugel erreichte sie den Endkampf und belegte mit 12,18 Metern einen starken achten Platz.

Den größten Erfolg aus Sicht des HLV-Kreises Fulda-Hünfeld feierte am Samstagabend Felix Veith (M15) vom Hünfelder SV über 3.000 Meter. In einem Teilnehmerfeld mit 31 Läufern hielt er sich während des gesamten Rennens in der Spitzengruppe. Nach einem zunächst verhaltenen Tempo entwickelte sich das Rennen auf den letzten 1.000 Metern zu einem schnellen Endspurt. Felix Veith lief nach 9:22,73 Minuten als Dritter ins Ziel und sicherte sich damit die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften.

Zum Abschluss der Titelkämpfe stand am Sonntag das B-Finale über 400 Meter Hürden auf dem Programm. Greta Ritz zeigte sich trotz der Ereignisse des Vortages kämpferisch und steigerte sich auf 62,41 Sekunden. Mit Platz elf schloss sie die Meisterschaften erfolgreich ab und konnte nach den turbulenten Stunden des Vortages ein positives Fazit ziehen.

Die Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid boten den Athletinnen und Athleten aus dem HLV-Kreis Fulda-Hünfeld zahlreiche emotionale Momente. Neben der Bronzemedaille für Felix Veith standen starke Finalplatzierungen, persönliche Erfahrungen und großer Einsatz im Mittelpunkt eines Wettkampfwochenendes auf höchstem nationalen Niveau. +++


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