In zwei Wochen beginnt in Fulda der Hessentag 2026 – und mit ihm einer der größten Polizeieinsätze, die die Region in den vergangenen Jahren erlebt hat. Vom 12. bis zum 21. Juni wird die osthessische Stadt zum Treffpunkt für hunderttausende Besucherinnen und Besucher. Geplant sind Konzerte, Ausstellungen, Begegnungen und die traditionelle Hessentagsstraße. Nach Einschätzung der Polizei werden rund 700.000 Menschen erwartet.
Für die Sicherheitsbehörden bedeutet das Landesfest einen Einsatz von besonderer Größenordnung. Polizeipräsident Michael Tegethoff sprach im Vorfeld von einer „besonderen Verantwortung“, die gemeinsam mit der Stadt Fulda und weiteren Partnern getragen werde. Der Hessentag sei für die Region ein außergewöhnliches Ereignis und zugleich Anlass für einen komplexen und anspruchsvollen Polizeieinsatz. Ziel sei es, „ein Höchstmaß an Sicherheit“ zu gewährleisten und zu einem friedlichen Verlauf des Festes beizutragen.
Die operative Vorbereitung liegt unter anderem bei Polizeidirektor Torsten Englert, der während des Hessentags als einer von zwei Polizeiführern im Führungsstab eingesetzt sein wird. Gemeinsam mit Kriminaldirektor Tobias Murch soll er den Einsatz koordinieren. Englert erklärte, die Polizei habe sich zusammen mit den Sicherheitspartnern über einen langen Zeitraum intensiv vorbereitet. Um Besucherinnen und Besuchern einen möglichst friedlichen und unbeschwerten Hessentag zu ermöglichen, seien umfassende Maßnahmen geplant und fortlaufend mit allen Beteiligten abgestimmt worden.
Nach Angaben der Polizei gilt während des Landesfestes ein Verbot für Messer, andere Waffen, Drohnen, Drohnenfernsteuerungen und Cannabis. Für mögliche Verstöße oder besondere Lagen halten die Einsatzkräfte zudem Ausrüstung zur Drohnenabwehr bereit.
Während der gesamten zehn Veranstaltungstage will die Polizei mit zahlreichen Kräften im Veranstaltungsbereich präsent sein und zugleich als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger auftreten. Die Einsatzstruktur sei so angelegt, dass auf mögliche Entwicklungen oder Lageveränderungen jederzeit schnell und situationsangepasst reagiert werden könne. +++
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