Handel fordert finanzielle Hilfen beim Aufbau von E-Ladesäulen

Das könne der Handel aber vor allem in attraktiven Innenstadtlagen nicht leisten

Ladesäule, E-Auto

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat in einem Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) finanzielle Hilfen vom Bund gefordert, um beim Aufbau von Stromtankstellen voranzukommen. “Ihr Ministerium hat das Ziel formuliert, bis Ende nächsten Jahres 100.000 Ladepunkte aufzubauen”, heißt es in dem Brief vom 19. März, über den das “Handelsblatt” berichtet und von HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth unterschrieben ist. “Nach aktuellem Stand bedarf es noch rund 85.000, um dieses Ziel zu verwirklichen.”

Der Einzelhandel könnte beim Aufbau der fehlenden Ladesäulen schnell unterstützen, heißt es weiter. Allein der Lebensmitteleinzelhandel habe mit seinen 38.000 Standorten rund 1,9 Millionen Stellplätze, die potenziell ausgerüstet werden könnten. Bislang kranke der Aufbau der Infrastruktur aber daran, dass es keinen wirtschaftlichen Anreiz gebe. “Es fehlt aufgrund der zu geringen Fahrzeugzahl für den wirtschaftlichen Betrieb der Ladesäulen das G  eschäftsmodell.”

Der HDE fordert darum ein Förderprogramm, welches den Einzelhändlern über die Investitionsschwelle hilft. Die aktuellen Förderbedingungen ließen nur Förderungen für Ladesäulen zu, die rund um die Uhr erreichbar seien, kritisiert der Verband. Das könne der Handel aber vor allem in attraktiven Innenstadtlagen nicht leisten, weil die Parkplätze ständig zugeparkt würden. Aus Sicht des Handels wäre es völlig ausreichend, auf die öffentliche Zugänglichkeit im Sinne der Ladesäulenverordnung abzustellen. Händler würden dann Anträge stellen. Die Ladeinfrastruktur gilt als eine der entscheidenden Voraussetzungen dafür, dass sich die E-Mobilität in Deutschland stärker verbreitet. +++

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